Ihr Name klingt wie Musik und sie trägt einen Titel im selben, von dem alle kleinen Lilifees träumen: Odette Maniema Krempin ist Prinzessin. Aber das ist eigentlich nur Nebensache. Der attraktive Spross einer kongolesischen Adelsfamilie ist seit einiger Zeit Honorarkonsulin der Demokratischen Republik Kongo in Frankfurt und in dieser Funktion ziemlich rührig, was den Einsatz für Kinder- und Jugendprojekte - vornehmlich in Afrika - angeht.
Zu diesem Zweck bittet die 33-Jährige, die im Hauptberuf Modemacherin ist und selbst nur in exklusivsten Klamotten auf die Straße geht, am Freitag, 27. November, zu einem Charity-Abend in die Villa Kennedy. Erwartet wird ein illustres Publikum aus Politik,Wirtschaft, Sport, Show Bizz, das möglichst viel verköstigt zugunsten des Deutsch-Afrikanischen Jugendwerks, das die Prinzessin unterstützt. Den Abend wiederum unterstützen auch Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth, Jermaine Jones, Roberto Blanco sowie der Opernstar Gail Gilmor oder die Girl-Band Monrose. Unter die Gäste werden sich auch Ensemble-Mitglieder des circus Mother Africa mischen, die ab 1. Dezember auf Welttournee gehen und am 31. Dezember in der Jahrhunderthalle zu sehen sind. (ana)
Pierre Nierhaus hofft aufs "frollein"-Wunder
"Deutsch ist trendy", behauptete am deutschgrauen Dienstag Pierre Nierhaus und präsentierte an der Ecke Schweizer und Hans-Thoma-Straße sein neuestes Lokal, es heißt "frollein". Stolz hielt der Gastronom bei seinen einleitenden Worten eine weiße Kaffeekanne hoch, das sollte zeigen: Nierhaus setzt jetzt auf "den frischen Optimismus aus der Zeit des Wirtschaftswunders". Wie einst bei Muttern gibt es im "frollein" Filterkaffee , und zwar kännchenweise.
Den Chris-Howland-Schlager vom "Fraulei-ein" besorgt er sich noch, als Hintergrundmusik. "Was mich geritten hat, aus dem NYC was Deutsches zu machen", wusste der laut Eigenwerbung "anerkannte Trend-experte" selber nicht. Jedenfalls sei das Vorgängerlokal NYC mit seinen Riesen-Hamburgern "nach 15 Jahren etwas angestaubt gewesen". Was nun ist für den Düsseldorfer Nierhaus deutsch? Ein Eichenfußboden, Bier, Brotzeit, Schnitzel, Zwiebelrostbraten, Buletten, Holztische , Herzchen in den Stuhllehnen und das Versprechen auf "Gemütlichkeit". Sieben Tage in der Woche, immer "von 9 bis ein, zwei Uhr nachts". (clau)
Kirchenmann Huber darf sich Vordenker nennen
Bis vor kurzem war er der Frontmann aller evangelischen Christen im Land und Bischof der Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und seit Neuem darf sich Wolfgang Huber auch "Vordenker 2009" nennen. Die Finanzberatungsgesellschaft Plansecur hat den Kirchenmann bei einem Festakt in der School of Finance und Management in Frankfurt mit dem Titel ausgezeichnet. Huber habe sich als "Impulsgeber" verdient gemacht und sei mit seiner unbestechlichen Urteilskraft, seinen fundierten Analysen und klaren Handlungsempfehlungen zur Instanz nicht nur in theologischen, sondern auch in gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fragen geworden.
Huber nahm die Ehr mit Dank, vor allem dass ein Finanzdienstleister seine Bemühungen um einen Reformprozess in der Kirche preise. Darin, so Huber, zeige sich die Einsicht, dass nicht nur der Saat sonder auch Wirtschaft und Finanzen von Voraussetzungen abhängen, die sie nicht selbst hervorbringen können. (ana)

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