Eintracht-Spieler bluten für Peta
Es ist kein schönes Foto von Markus Pröll und Patrick Ochs, die beide für Eintracht Frankfurt Fußball spielen. In weißer, blutbefleckter Unterwäsche liegen sie auf dem Boden. Die Aussage des Bildes, für das die Tierschutzorganisation Peta verantwortlich zeichnet: Beendet das Massaker an den Robben in Kanada. Außer Verteidiger Ochs und Torwart Pröll werben auch die Handball-Nationalmannschaft, Schauspielerin Alexandra Kamp, Playmate Doreen Seidel und die US-Stars Pamela Anderson und Kelly Osborne mit ähnlichen Motiven für ein Ende der Robbenjagd. Zu sehen sind die Plakate in ganz Deutschland. Gemeinsam mit ihrem früheren Teamkollegen Michael Fink, der mittlerweile in Istanbul spielt, haben sich Pröll und Ochs schon mehrfach für den Tierschutz eingesetzt. Ochs´ Freundin Nina Christmann posierte kürzlich in roten Dessous in der Innenstadt, um öffentlichkeitswirksam deutlich zu machen, dass sie lieber extrem leicht bekleidet herumläuft als einen Pelz anzuziehen. (geo)
Brian Wirtshofer hofft auf Punkte und Spenden
Am Samstag fährt Brian Wirtshofer zum Auswärtsspiel nach Berlin. Das ist zunächst einmal nichts Ungewöhnliches, der Mann ist Vorsitzender des Ersten Niederräder Eintracht-Fanclubs. Doch diesmal hofft Wirtshofer auf zwei gute Ergebnisse. Zum einen wünscht er sich einen Sieg der Eintracht über Hertha BSC, zum anderen möchte er möglichst viele Spenden mit nach Hause bringen. Denn Wirtshofer und die übrigen Mitglieder des Fanclubs sammeln vor der Partie für den Verein Hand in Hand, der sich um krebskranke Kinder kümmert. Bereits vor dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am vergangenen Samstag baten die Niederräder die Zuschauer um Spenden. Die Eintracht verlor die Partie dann 1:2. Aber das muss ja kein böses Omen sein. (geo)
Linda Reisch zeigt den Weg zur Kunst
Wer würde nicht gerne mal wieder Linda Reisch treffen, die vorvorletzte Frankfurter Kulturdezernentin. Am heutigen Freitag wird sie da sein, und zwar ab 16 Uhr im Theaterhaus an der Schützenstraße 12. Da gibt es einen großen Auftritt der Organisation "KulturRegion Frankfurt-Rhein -Main", zum Thema "Die Kunst, die Künste zu vermitteln". Wenn es darum geht, zu zeigen, "wie wichtig die Beschäftigung mit Kultur für die Persönlichkeitsentwicklung ist", kennt man "die Linda" ja als Expertin. Gegen 18.20 Uhr wird sie über einen Musikkindergarten in Berlin berichten. Das Hauptreferat des Tages hält übrigens der gewichtige Kultur-Professor Wolfgang Schneider. Und der hat schon angekündigt, "etwas zu sagen, das in diesen Krisenzeiten eher antizyklisch klingt". Schneider , Mitglied der Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland", wird sich jedenfalls damit auseinandersetzen, wie Städte und Kommunen die Kulturinstitutionen behandeln. Und das ist, wie man weiß, nicht überall so pfleglich wie (derzeit) in Frankfurt. Linda Reisch weiß, dass es auch hier schon einmal, des Geldes wegen, in der Kulturpolitik ganz anders und sehr konfliktreich war. (clau)

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