Es ist eine schlichte Pressemitteilung eines Tierschutzvereins, aber sie gibt einigen Aufschluss über den beruflichen Werdegang eines Bundesliga-Fußballers. Michael Fink, Mittelfeldspieler bei Eintracht Frankfurt, setzt sich für heimatlose Hunde in der Türkei ein, schreibt der Verein Peta. Brisant, brisant, denn Fink wird die Eintracht nach dieser Saison verlassen. Wohin er wechselt, hat er noch nicht verraten, aber schon vor der Pressemitteilung von Peta deutete einiges darauf hin, dass er zu Besiktas Istanbul gehen wird. Und nun also noch die Geschichte mit den Hunden in der Türkei wenn das nichts zu bedeuten hat. Warum sich Fink für Tiere einsetzt, erklärt er in einem Interview auf www.petakids.de: "Bereits als Kind war ich ein großer Tierfreund und habe Tiere, vor allem Hunde, lieben gelernt. Es ist mir wichtig, mich für Tiere einzusetzen, da ich selbst drei Hunde habe. Tiere haben ein Recht auf eine faire und respektvolle Behandlung." Dem ist nichts hinzuzufügen. geo
Japanologen lassen die Musik fließen
Natsukashii melodies - oder sagen wir es umgangssprachlich: natsu-mero-Songs sind am Mittwoch, 29. April, im Museum für Angewandte Kunst zu hören. Es handelt sich dabei um japanische Disko- und Pop-Musik der 70er und 80er Jahre. Das Konzert des erst 2007 gegründeten Musikalischen Ensembles der Japanologie Frankfurt spielt die Live-Musik aus Showa und Anime von 19 Uhr an. Zuvor gibt es von 18 Uhr an eine Führung durch die aktuelle Sonderausstellung "Helden der Bühne und Schönheiten der Nacht". Anlässlich der ukiyo-e-Ausstellung, einer Sammlung von 235 japanischen Holzschnitten, die die "fließende Welt" Japans darstellen, präsentiert das Museum ein umfassendes Begleitprogramm. An diesem Abend also japanische Stücke aus der Showa-Ära Japans, die von den 20er bis zum Ende den 80er Jahre dauerte, sowie einige Titelmelodien aus Zeichentrickfilmen. Alles fließt, alles gehört zusammen, alles angewandte Kunst auf japanisch am Schaumainkai 17. ave
Michael Loulakis setzt Belohnung aus
Die Meldung schlug zunächst keine besonders hohe Wellen. Merkwürdig eigentlich, schließlich hatten die 265 Uhren, die einem Frankfurter Sammler Ende März gestohlen wurden, einen Gesamtwert von 1,2 Millionen Euro. Für richtig Aufsehen sorgte der Fall erst, als bekannt wurde, bei wem die Einbrecher eingestiegen waren und die Uhren geklaut hatten: beim Immobilien-Kaufmann Michael Loulakis. Der 59-Jährige wohnt am Römerberg in einem Haus, das gerade renoviert wurde. Über das Gerüst stiegen die Einbrecher ins Dachgeschoss ein. Außer den Uhren nahmen die Täter Manschettenknöpfe, Goldmünzen und Krawattennadeln mit. Da sie nach wie vor flüchtig sind, ergreift Loulakis nun die Initiative. Für jede Uhr, die er zurückbekommt, zahlt er zehn Prozent ihres Wertes als Belohnung. Wer die ganze Sammlung wiederbeschafft, bekommt also satte 120.000 Euro. geo
Volker Erhard belehrt Eintracht-Fans
Man lernt nie aus. Wer wüsste das besser als Fußball-Fans. Reichte es in den 80er Jahren noch, "Eintracht vor, noch ein Tor" zu rufen, muss man in der Westkurve mittlerweile mindestens fünf verschiedene Choräle beherrschen. Doch auch im Beruf ist Weiterbildung ziemlich wichtig, findet zumindest Volker Erhard, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Frankfurt. Mit seinem Team geht er deshalb am kommenden Samstag ins Stadion. Beim Spiel der Frankfurter Eintracht gegen Borussia Dortmund will die Arbeitsagentur für das lebenslange Lernen werben und Möglichkeiten der Weiterbildung aufzeigen. geo

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