Marburg/Würzburg (ddp) - Wissenschaftler der Universitäten Marburg und Würzburg wollen in einer klinischen Forschergruppe künftig gemeinsam die genetischen Ursachen für Resistenzen gegen Krebsmedikamente erforschen.
Die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) fördert die sieben Teilprojekte in den kommenden drei Jahren mit insgesamt 2,3 Millionen Euro, wie die Universität Marburg am Mittwoch mitteilte. Die hessische Hochschule selbst steuert noch einmal die gleiche Summe bei.
Die Wissenschaftler wollen herausfinden, welche Gene dafür verantwortlich sind, dass Tumorzellen nicht auf Krebsmedikamente ansprechen. Dazu schalten sie einzelne Gene aus, um Rückschlüsse auf deren Funktion zu ziehen.
Die sieben Teilprojekte beschäftigen sich jeweils mit unterschiedlichen Krebsarten. Ziel der Forscher ist es, dass jeder Patient eine "individuell zugeschnittene Therapie bekommt", sagte Andreas Neubauer von der Forschergruppe.

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