Die Landtagsfraktion der Grünen teilt die von den hessischen Hochschulen geäußerte Kritik an den Kürzungsplänen der Regierung Koch: 34 Millionen Euro weniger sollen sie für ihre Arbeit bekommen, obwohl die Studierendenzahlen steigen.
"Die Politik der hessischen Landesregierung ist unverantwortlich gegenüber heutigen und zukünftigen Studierenden", sagt die wissenschaftspolitische Sprecherin Sarah Sorge. "Mit dem steigenden Betreuungsaufwand durch die Bologna-Reform werden sie große Probleme bekommen - auch ohne die Kürzungen." Während etwa Baden-Württemberg das Programm "Hochschule 2012" aufgelegt habe, um dem Ansturm der doppelten Abiturjahrgänge Herr zu werden, drohe die hessische Landesregierung, die Herausforderung zu verschlafen und sie auf Hochschulen und die Studentenwerke abzuwälzen.
Auch wirtschaftspolitisch seien Investitionen in Bildung und Forschung gerade in der Wirtschafts- und Klimakrise unabdingbar. "Nur so kann Hessen gestärkt aus der Krise hervorgehen", so Sorge. ( lem)

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