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18. Januar 2013

Landesgartenschau Gießen: Gartenschau in Gießen: Blumen mit Comedy

 Von Peter Hanack
Schön soll er werden, der Sommer 2014 in Gießen.  Foto: v.Erichsen/dpa

163 Tage, 1500 Veranstaltungen, 700.000 Besucher: Das Programm zur Landesgartenschau in Gießen im kommenden Jahr steht fest. Neben vielfältiger Blumen- und Pflanzenpracht werden auch Comedians und Sänger erwartet.

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Die Stadt Gießen erwartet zur Landesgartenschau im nächsten Jahr bis zu 700.000 Besucher. Was diese von 26. April bis 5. Oktober 2014 in der Stadt an der Lahn zu sehen und hören bekommen, haben Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich (Grüne) und Veranstaltungsmanager Volker Schwarz am Donnerstag vorgestellt.

„Die Hälfte des Programms steht fest, der Rest ist weitgehend geplant“, sagte Schwarz. Zu den Highlights zählt er die Auftritte der Comedians Bodo Bach und Maddin Schneider (3. Mai) sowie Kaya Yanar (1. August). „Wer die erleben will, muss noch nicht einmal extra Eintritt zahlen, das ist im Tages- oder Dauerticket schon drin“, sagt Schwarz.

Insgesamt sind an den 163 Tagen der Schau 1500 Veranstaltungen geplant, dazu zehn bis zwölf wechselnde Blumenschauen, 15 Themengärten, Open-Air-Kino und ein Sommerferienprogramm mit Kinderzirkusschule. Einer der größten Veranstaltungen wird ein Wochenende der hessischen Chöre sein, zu dem 5000 Sängerinnen und Sänger erwartet werden.

Angebot für Studierende

„Wir legen Wert darauf zu zeigen, dass wir eine junge Stadt sind mit außergewöhnlich vielen Studierenden“, sagte Bürgermeisterin Weigel-Greilich. Die sollen die Gelegenheit haben, für einen Aufpreis von fünf Euro auf die Einschreibegebühr zum Sommersemester 2014 eine Dauerkarte für die Schau zu erhalten. Allerdings muss dafür die Studentenschaft einen Beschluss fassen.

Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) hat das Angebot schon abgelehnt. Die Justus-Liebig-Universität befragt die Studierenden dazu in einer Urabstimmung, die parallel zu den Hochschulwahlen Ende des Monates läuft. „Wenn sich 20 Prozent an der Abstimmung beteiligen und die Mehrheit will, dann gibt es das Uni-Gartenschau-Ticket“, sagt Weigel-Greilich.

In Gießen gibt es nachhaltige Proteste gegen die Schau. Die Kritiker monieren, auf dem Hauptausstellungsgelände Wieseckaue würden wertvolle Biotope zerstört. Zudem könne sich die hochverschuldete Stadt die Ausstellung gar nicht leisten. „Wir sind aufgrund dieser Proteste ein wenig hinter dem Zeitplan zurück“, sagt die Bürgermeisterin. Allerdings werde bis zum Start der Schau alles wie geplant fertig.

Eingezäunt werden soll die Wieseckaue, ein zentraler Stadtpark, voraussichtlich im Herbst. Bis April ist die Anlage dann für die Öffentlichkeit geschlossen. Während der Schau gibt es drei Eingänge. Der Dauerkartenverkauf soll ebenfalls im Herbst starten. Die Preise stehen schon fest. Familienkarten kosten 180 Euro, Erwachsene 90 Euro und Kinder 25 Euro. Tageskarten werden 15 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder kosten. Ermäßigte Karten, etwa für Inhaber des Gießen-Passes oder Hartz-IV-Empfänger, kosten die Hälfte.

Informationen zur Schau unter landesgartenschaugiessen.de.

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