Nach der Untersuchung der Prüfer von Ernst & Young seien 7200 Euro aus Zuwendungen des Landes Hessen „zur Begleichung einer Scheinrechnung“ verwendet worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Klaus Schulte, der FR am Donnerstag. Die Zahlung sei im Sommer 2009 an die Firma BrainNet geflossen, an der Christopher Jahns beteiligt ist.
Der frühere Präsident der EBS steht unter dem Verdacht, 180.000 Euro aus Mitteln der privaten Hochschule abgezweigt zu haben. Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) beteuert, die Zahlungen des Landes hätten mit den veruntreuten Mitteln nichts zu tun. Ihr Sprecher sagte am Donnerstag, im Ministerium seien weder das Gutachten noch die Ermittlungsergebnisse der Staatsanwaltschaft bekannt. Landesgeld sei für den Aufbau des Juristen-Zweiges an der EBS geflossen. Wenn die Mittel „nicht dem Förderzweck entsprechend“ eingesetzt worden seien, würden sie zurückgefordert.
Jahns hat derweil Klage gegen seine Kündigung als EBS-Geschäftsführer eingereicht. ( pit)

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