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31. Juli 2008

Leserbriefe

Zur Moschee in Hausen - Kommentar "Neubau mit Nachwirkung", FR v. 23.7

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Diese ganze Moscheenangelegenheit ist eine Riesensauerei. Wir werden, dass scheinen die Politiker (auch Boris Rhein) nicht erkennen zu wollen, schleichend islamisiert. Mit ausdrücklicher Zustimmung unserer (auch CDU-) Politiker. Diese "Volksvertreter" sind es nicht wert, dass man ihnen die überzogenen Gehälter bezahlt.

Um mir keinen Prozess wegen Volksverhetzung zuzuziehen, verzichte ich auf weitergehende Äußerungen.

H. Konrad, Frankfurt

Neonazi-Märsche hat der Magistrat zu vertreten

Es steht außer Frage, dass die dritte Moschee in Hausen das Gesicht dieses Stadtteils, aber auch der angrenzenden Stadtteile Rödelheim und Praunheim, nachhaltig verändern wird. Das wurde bislang weder von der Politik, aber auch nicht vom Repräsentanten des Moscheevereins bestritten.

Es steht ebenso wenig außer Frage, dass dieser Moscheeverein, wie vom Ortsbeirat in einer ausführlichen Dokumentation nachgewiesen, kein progressiver, sondern eher ein äußerst wertkonservativer Verein ist, mit all jenen  frauenverachtenden, aber auch die Ungläubigen massiv kritisierenden Auswüchsen.

Das alles hat der Magistrat, besonders aber die OB, ignoriert. Im Gegenteil hat sich die Dame Roth hinter die Stadtverordnete und jetzige Integrationsdezernentin Eskandari gestellt, als diese die moscheekritischen Bürger aufforderte wegzuziehen, wenn ihnen der Bau nicht passe.Vermutlich hat gerade diese Äußerung Frau Eskandari zur "Integrationspolitikerin" qualifiziert.

Petra Roth, die ja selbst muslimische angeheiratete Verwandte hat, hat sich höchstselbst für die Moschee weit aus dem Fenster  gelehnt. Nachdem viele Bürger Hausens noch immer nicht willens sind, das einfach so hinzunehmen, was ihren Frau Roth servierte, können wir uns auf einen munteren Sommer und Herbst einstellen. Sollten wieder Neonazis marschieren, dann hat das der Magistrat dieser Stadt zu vertreten - und zu verhindern.

Ralf Sommerlad, z.Zt. Indien

"Mega-Moschee" klingt nach Propaganda der NPD

Frau Dr. Hiltrud Schröter, die sich gerne als Koranexpertin vorstellen lässt, spricht in ihrem Kommentar zur Baugenehmigung für das Gotteshaus der Hazrat-Fatima-Gemeinde von einer "Mega-Moschee". Das ist unsachlich. Jeder kann sich vor Ort ein Bild von der sehr maßvollen Größe des Bauplatzes am Industriehof machen, um solche aufgebauschten Behauptungen einschätzen zu können. Außerdem schließen solche Äußerungen auch noch, gewollt oder ungewollt, an die wieder aufgelegte Propaganda der Frankfurter NPD an, die nicht müde wird, gegen die "Großmoschee" zu hetzen.

Dieser Schulterschluss ist nicht ganz ohne Bedeutung. Auf der Homepage von "Pro Frankfurt", Frau Dr. Schröters Home-Blog, ist auch der islamfeindliche und extrem rechte Blog "Politically Incorrect" verlinkt. Dort wurden im letzte Herbst von mindestens zwei Personen aus Frankfurt Forderungen zum "bewaffneten Kampf" und zur Verunreinigung des Bauplatzes mit Schweineblut bzw. -urin erhoben und sogar gegen Frankfurter Muslime geäußert: "Molli machen heißt auch Mollies bauen."

Man sollte das nicht unterschätzen. Auch Kevin S. aus dem Umfeld der Hessen-NPD war im letzten Sommer an im Internet veröffentlichten Drohungen mit Molotow-Cocktails beteiligt. Polizei und Teile der Frankfurter Medien nahmen das nicht ernst, obwohl sie darauf hingewiesen wurden. Heute sind alle sehr erschreckt, dass derselbe Nazi-Aktivist mit dem Klappspaten auf schlafende Dreizehnjährige losgeht.

Dr. Hans Christoph Stoodt, AntiNazi-Koordination Frankfurt

Als hundertprozentiger Bahnfahrer verfolge ich mit großem Interesse die verschiedenen Äußerungen zur Länderfahrkarte Hessen für Einzelreisende. Den diversen Meinungsäußerungen ist hinzuzufügen, dass Hessen bei den Länderfahrkarten noch eine weitere Sonderstellung einnimmt: Es ist das einzige aller 16 Bundesländer, dessen Länderticket nicht wie alle anderen Länderfahrkarten jederzeit - auch im Vorverkauf - an den Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn AG, sondern nur über die Automaten der beiden Verkehrsverbünde NVV und RMV erhältlich sind, die damit ein Monopol besitzen.

Selbst nach einem Briefwechsel mit der Deutschen Bahn und dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft und Verkehr war nicht zu ergründen, warum es diese Regelung gibt. Man kann in Bayern eine Länderfahrkarte für Mecklenburg-Vorpommern oder Niedersachsen am DB-Automat erwerben, aber nicht in Aschaffenburg für Hessen. Der RMV verweist lässig auf eine DB-Fahrkartenausgabe oder ein Reisebüro - sofern am Aufenthaltsort des Kaufinteressenten überhaupt vorhanden.

Theodor Horn, Kriftel

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