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17. März 2012

Marktführer: Audi-Terminal in letzter Rohbaustufe

 Von Marie-Louise Merz

Die Interessengemeinschaft Hanauer Landstraße erhält Einblick in Bauarbeiten. An der Hanauer Landstraße 144 entsteht ein neues Audi-Terminal.

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Für umliegende Bewohner und Passanten ist es schon seit Monaten gut zu sehen und hören, für Besucher der Baustelle allerdings schwieriger zugänglich als erwartet: An der Hanauer Landstraße 144 entsteht ein neues Audi-Terminal. . Beinahe versteckt liegt der Eingang an der Lindleystraße. Das stellt auch Wirtschaftsdezernent Markus Frank am Freitagvormittag fest, als er gemeinsam mit Lutz-Martin Meyer, dem Geschäftsführer des Audi-Zentrums Frankfurt, einen Einblick in die Baustelle des Neubaus gewährt. Zwölf Mitglieder der Interessengemeinschaft Hanauer Landstraße lassen sich durch die Baustelle führen, die sich in der letzten Rohbaustufe befindet.

„Auf rund 27.000 Quadratmetern entsteht hier seit Juli 2010 das neue Audi-Terminal“, berichtet Meyer bei der Begehung der Baustelle. Im Sommer werde die Fertigstellung, Anfang September die feierliche Eröffnung sein. „Die Audi-Terminals verstehen sich als neues, architektonisches Statement des Unternehmens“, erläutert Meyer, es handle sich dabei um das siebte in Deutschland.

Diplomingenieur Thomas Kilian führt durch das Gebäude: „Rund 32000 Kubikmeter Beton und 32 Tonnen Stahl sind hier verwendet.“ Täglich kämen rund fünf bis zehn Sattelzüge mit weiterem Material, das die rund 80 Mitarbeiter verbauten. „Es handelt sich also letztlich um ein 100000-Tonnen-Gebäude, das ist schon beachtlich.“

50 Millionen Euro kostet der Bau. „Diese Investition lohnt sich für Frankfurt“, sagt Frank. Es sei ein Signal für den Vorsprung der Technik und für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt, betont er. Auch für den Arbeitsmarkt sei der Neubau wichtig, erzählt Meyer weiter: „Rund 70 neue Arbeitsplätze werden hier geschaffen, 30 davon noch in diesem Jahr.“ Derzeit seien an den beiden Audi-Standpunkten in Frankfurt bereits 155 Mitarbeiter beschäftigt.

Das neue Gebäude bietet zwei übereinanderliegende Schauräume sowie Ausstellungsflächen für etwa 180 Neu- und Gebrauchtwagen. „Durch großflächige Verglasungen wird ein Blick in die Ausstellungsräume ermöglicht“, berichtet Meyer und verspricht, dass auch die Fassade des Gebäudes eine ungewöhnliche Gestaltung aufweisen werde.

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