Der Frankfurter Zoo macht vor, was als Modebegriff seit Jahren von Politikern, Naturschützern, Unternehmern und Journalisten verwendet wird, aber nur schwer zu verstehen ist: Nachhaltigkeit. Zoodirektor Manfred Niekisch erklärt in einem Gastbeitrag, was es damit auf sich hat.
Und der Zoo praktiziert es: Der Energieverbrauch wird gesenkt und die Energieeffizienz erhöht - für wärmebedürftige Tiere, wie für die Kühlung der Pinguine. Bei der Verwendung regionaler Lebensmittel in der neuen Gastronomie gehen die Anstrengungen weiter, reichen über Wasseraufbereitung und Müllentsorgung, biologisch abbaubare Putzmittel bis zum Futter der Tiere. "Dauerhaft naturverträglich", übersetzt Niekisch Nachhaltigkeit.
Auch die Stadt Frankfurt bemüht sich um Nachhaltigkeit, unter anderem sind insgesamt sieben Naturschutzgebiete ausgewiesen, auch Flora-Fauna-Habitate, die in den folgenden Wochen in der FR vorgestellt werden. Es ist noch nicht alles nachhaltig, was unter diesem Label glänzt, es gibt aber auch schon ein paar kleine Wunder. In den Riedwiesen etwa, die wir am Montag vorstellen. ave

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