Nachdem der Neonazi Kevin S. nach seinem Überfall auf ein linkes Jugendcamp in Nordhessen wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt worden ist, wurde das Verfahren gegen zwei seiner Mittäter mittlerweile eingestellt.
Gegen die übrigen wird lediglich noch wegen der Beschädigung von Autos und des Diebstahls eines Transparents ermittelt. Es habe sich kein "hinreichender Tatverdacht für ein versuchtes Tötungsdelikt" feststellen lassen, erklärte die Kasseler Staatsanwaltschaft am Mittwoch und bestätigte damit einen Bericht der Frankfurter Rundschau.
Zwar soll der 19-Jährige Kevin S. einem schlafenden 13-jährigen Mädchen mit einer leeren Glasflasche auf den Kopf geschlagen und ihren zehn Jahre älteren Bruder mit einem Klappspaten verletzt haben.
Doch nach einem rechtsmedizinischen Gutachten seien diese beiden Attacken nicht lebensgefährlich gewesen. Auch der Verdacht einer Hirnblutung bei dem jungen Mädchen habe sich nicht bestätigt.
Die Staatsanwaltschaft hält Kevin S. zudem für einen Alleintäter. Auch Kevin S. soll bei Autos der linken Camper Scheiben eingeschlagen und Rücklichter zerstört haben. Die Anklage legt ihm deshalb auch Sachbeschädigung zur Last. jft

Die Stadt und Region auf einen Blick: unsere neue Übersichtsseite für Frankfurt und Rhein-Main - das Pflicht-Lesezeichen für alle Hessen.
Berichte aus Bad Homburg, Hochtaunus | Bad Vilbel, Wetterau | Darmstadt | Frankfurt | Kreis Groß Gerau | Hanau, Main-Kinzig | Main-Taunus | Mainz | Offenbach | Kreis Offenbach | Wiesbaden.
Von Wiesbaden über Frankfurt bis Hanau - Die Stadt und die Region auf einen Blick
Offenbach bangt um einen großen Arbeitgeber: Die Krise beim insolventen Druckmaschinen-Hersteller Manroland.
Facebook | Twitter überregional | Google+
Wer folgt Petra Roth? Mitte März wählt Frankfurt einen neuen OB. Alles über die Kandidaten im Spezial.