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30. November 2012

Pitt & Schmidt aus dem hessischen Landtag: Allein unter Ministern

 Von  und 
Pitt und Schmidt Foto: Monika Müller

Wir sind nicht das einzige Duo in der hessischen Politik. Es gibt auch Hahn & Rhein oder Schäfer & Grüttner. Und ein bisschen Christstollen.

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Kaum ein Tatort-Krimi kommt ohne die Medienmeute aus, jene Zusammenrottung von sensationslüsternen Reportern, die gierig auf Neuigkeiten lauern. Klar, das ist ein Klischee. Nur selten gibt es im Landtag so brisante Ereignisse, dass wir Hessen-Korrespondenten uns drängeln müssen, um nah dran zu sein. Häufiger sind Termine, von denen kein Journalist berichtet – außer der Frankfurter Rundschau.

Es dunkelte bereits, als Justizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) in die elegante Villa der Kriminologischen Zentralstelle in Wiesbaden eingeladen hatte. Dort begrüßte der Minister die neuen Mitglieder einer Institution, von der wir bis dahin wenig gehört hatten: der Nationalen Stelle zur Verhütung von Folter. Die Tür war verschlossen. Eine freundliche Dame geleitete uns in den zweiten Stock. Dort saß der Minister mit der Kommission zusammen – bei Christstollen und Kaffee. Journalisten waren eingeladen, aber nicht gekommen – außer uns.

Es sah gemütlich aus, und stören wollten wir auch nicht. Nun waren wir aber halt da. So wurde es ein intensives Gespräch, in dem wir viel über die bedeutsame Arbeit der Anti-Folter-Stelle und außerdem aufmunternde Worte zur Zukunft unserer Zeitung zu hören bekamen.

Zu zweit sind sie mutiger

Zu Terminen, bei denen die Gefahr besteht, dass mehrere Journalisten kommen, trauen sich Minister neuerdings nur noch zu zweit. So nahm Hahn seinen Ministerkollegen Boris Rhein (CDU) mit, um zu verbreiten, wie sicher Hessen so sei.

Finanzminister Thomas Schäfer und Sozialminister Stefan Grüttner (beide CDU) verkündeten ihre Einigung mit den Kommunen über eine Geldspritze des Landes für die Kita-Ausstattung. Die war fällig geworden, weil das Land den Städten und Kreisen in einer „Mindestverordnung“ vorschreibt, wie sie die Gruppen mit Personal auszustatten haben. Die FDP fremdelt offenbar ein wenig mit der Mindestverordnung. Ihre Pressemitteilung überschrieb sie mit dem schönen Begriff „Mindestverantwortung“.

Ein Lapsus, der übertroffen wird von der unfreiwilligen Wortschöpfung der Grünen. Sie setzen nämlich laut Pressemitteilung auf „Schulentenwicklung“. Doch damit meint die tierfreundliche Partei keineswegs, dass künftig Enten an Schulen gewickelt werden sollten. Es ging den Grünen um nichts anderes als die Entwicklung der Schulen.

Pitt von Bebenburg und Volker Schmidt berichten bei Kaffee und Stollen aus dem Hessischen Landtag. Und sie twittern: @pittundschmidt

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