Frankfurt/Main. Aus Wut über eine Geldkürzung hat ein Hartz-IV-Empfänger einen Sachbearbeiter im Jobcenter Frankfurt-Höchst zusammengeschlagen. Das berichtet die "Bild-Zeitung" in ihrer Donnerstagsausgabe.
Der 39-Jährige sagte der Zeitung, er habe seine Miete nicht mehr bezahlen können. Die Frankfurter Polizei berichtete, das Opfer habe Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. Zu Einzelheiten sagten die Ermittler nichts.
Der Mann ist nach eigenen Angaben seit 2002 arbeitslos. Das Jobcenter habe ihm 225 Euro gestrichen, weil er nicht zu einer Bewerbungsschulung gegangen war. Dies sei jedoch nicht möglich gewesen, weil er zu der Schulungszeit einem Ein-Euro-Job nachgegangen war. (dpa/lhe)

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