Frankfurt/Main. Einen verzweifelten Selbstmordkandidaten hat die Polizei am Sonntag aus der Dachluke eines Frankfurter Wohnhauses befreit. Der nervenkranke Mann hatte die Größe des Dachfensters, aus dem er sich in die Tiefen stürzen wollte, falsch eingeschätzt und war darin stecken geblieben.
So schnell wollte der 51-Jährige allerdings nicht aufgeben. Er zog sich nach Mitteilung der Polizei vom Montag splitternackt aus und unternahm einen neuen Versuch. Doch auch diesmal scheiterte der Mann. Er blieb jetzt bereits zwischen den Dachsparren hängen und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Erst die von Hausbewohnern alarmierte Polizei konnte ihm aus seiner misslichen Lage helfen. Die Beamten brachten den 51-Jährigen, der sich für einen berühmten Balletttänzer hält, in eine Nervenklinik. (dpa/lhe)

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