Ein 38 Jahre alter Motorradfahrer aus München wurde am Sonntagnachmittag auf der A66 in Höhe der Anschlussstelle Zeilsheim bei einem Unfall tödlich verletzt. Ein weiterer Motorradfahrer, 50 Jahre, aus Taunusstein, erlitt schwere Verletzungen. Der 38-Jährige fuhr gegen 15.45 Uhr auf die Zufahrt der A66 in Fahrtrichtung Wiesbaden auf. Dabei verlor der Münchener im Kurvenbereich aus bislang noch unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Krad und stürzte. Das Motorrad rutschte quer über die Fahrbahn Richtung Mittelleitplanke. Dort waren gerade der 50-Jährige mit seinem Motorrad sowie ein 69-Jähriger aus Friedrichsdorf mit einem Pkw ebenfalls in Richtung Wiesbaden unterwegs. Beide Verkehrsteilnehmer konnten nicht mehr rechtzeitig ausweichen und kollidierten mit dem Motorrad des 38-Jährigen. Ein weiterer Autofahrer beschädigte sein Fahrzeug, als er über einen Gegenstand fuhr, nachdem er einem der gestürzten Motorradfahrer ausweichen wollte. Ein Rettungshubschrauber brachte die beiden Motorradfahrer ins Krankenhaus, wo der der 38-Jährige gegen 17.50 Uhr seinen schweren Verletzungen erlag. Die beiden Autofahrer blieben unverletzt. Die A 66 war in Fahrtrichtung Wiesbaden bis gegen 20 Uhr voll gesperrt.
Verschwunden im Main
Ein 29-jähriger Mann, der in der Nacht auf Sonntag von der Ignatz-Bubis-Brücke in den Main gesprungen ist, ist bislang nicht wieder aufgetaucht. Er war zuvor mit einem ein Jahr jüngeren Freund auf Zechtour durch Alt-Sachsenhausen gewesen. Auf der Brücke unterhielten sich dann beide spaßeshalber darüber, wie es wohl wäre, in das kalte Wasser zu hüpfen. Daraufhin zog der 29-Jährige sein T-Shirt aus, drückte seinem verdutzen Kumpel sein Handy in die Hand und sprang. Sein Freund sah ihn nur noch bäuchlings auf dem Main davontreiben. Die sofort informierte Wasserschutzpolizei stellte gegen 4.30 Uhr die Suche ein. Der zurückgebliebene Freund wurde mit einem Schock in ein Krankenhaus gebracht.
Pinkelpause endet mit gebrochenem Arm
Unschön verlief für einen 21-Jährigen in der Nacht auf Samstag eine Pinkelpause. Er war gegen 3.45 Uhr mit einem Freund auf dem Nachhauseweg von einer Party, als ihn an der Okrifteler Straße ein menschliches Verlangen packte. Sein Freund hielt das Auto an, er lief über die Fahrbahn des Airportringes in Richtung Schallschutzmauer, überstieg die Leitplanke, fiel einen vier Meter tiefen Abhang herunter und brach sich den rechten Arm. Während der Bergung des Verunglückten durch die Feuerwehr Kelsterbach wurde der Airportring in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.
Betrunkener Randalierer beschädigte 22 Autos
Heillos betrunken war vermutlich ein 32-Jähriger, der in der Nacht auf Sonntag in Bockenheim mindestens 22 geparkte Autos demolierte und dabei einen Schaden von etwa 10000 Euro anrichtete. Zeugen hatten beobachtet, wie der Mann gegen 2.45 Uhr in der Schlossstraße und der Häuser Gasse Außenspiegel abtrat, und die Polizei informiert. Die schnappte den Randalierer in der Straße Am Industriehof und steckte ihn in die Ausnüchterungszelle.
Fußtritt gegen den Kopf eines Schlafenden
Einen unerklärlichen Gewaltexzess beobachtete ein Zeuge am Freitag gegen 21.10 Uhr auf den Treppenstufen am Eingang des Hauptbahnhofes. Dort lag ein schlafender 46-Jähriger. Zwei junge Männer gingen an ihm vorüber, blieben kurz stehen - und dann trat einer der beiden den den Schlafenden mit voller Wucht gegen den Kopf. Der fiel die Treppen runter, schlug mit dem Kopf auf den Steinboden und wurde mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die jungen Männer setzten ungerührt ihren Weg fort. Dank der guten Täterbeschreibung konnten sie kurz darauf noch in Tatortnähe von einer Polizeistreife festgenommen werden. Es handelt sich um zwei 19 und 20 Jahre alte Männer aus dem Obdachlosenmilieu.
Polizei stellt zwei Straßenräuber
Die Polizei hat am Samstag drei Straßenräuber geschnappt. Die ersten beiden (17 und 20 Jahre alt) hatten am späten Nachmittag einen 32-Jährigen, der auf einer Parkbank in der Rose- Schlösinger-Anlage in Bornheim saß, geschlagen, mit einem Messer bedroht und um 50 Euro erleichtert. Sie wurden kurz darauf am Bornheimer Hang gestellt. Der dritte war ein 45-Jähriger, der versucht hatte, einen 35-Jährigen zu berauben, der kurz zuvor an einem Bankautomaten an der Gallusanlage Geld abgehoben hatte. Das Opfer hatte den Räuber durch lautes Schreien verjagen können. Kurz darauf wurde er in einem Druckraum in der Niddastraße festgenommen.
Eine Blutspur führt zum Einbrecher
Eine Blutspur führte die Polizei in der Nacht auf Freitag zu einem 20-Jährigen, der zuvor in eine Apotheke in der Geisenheimer Straße eingebrochen war und dort unter anderem einen Flachbildschirm hatte mitgehen lassen. Allerdings hatte er sich dabei am Unterschenkel verletzt. Die Beamten mussten einfach nur den Blutstropfen folgen, bis sie zu einer Wohnung kamen. Da niemand öffnete, brachen sie die Tür auf. In der Wohnung waren zwar zwei Männer, aber keiner der beiden hatte eine Verletzung. Erst als die Beamten die ebenfalls verschlossene Badezimmertür aufbrachen, wurden sie fündig: Dort saß der Einbrecher mit einer 22-jährigen Freundin zwar verletzt, ansonsten aber quietschvergnügt und pudelnackt in der Badewanne. Beide Badende wurden festgenommen. In der Küche wurden anschließend das vermutliche Diebesgut, der blutverschmierte Flachbildschirm sowie eine elektronische Kasse gefunden. (skb)

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