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Rhein-Main-Verkehrsverbund: Ein Ticket für alle

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund wird 15. Für ein großes Bohei gibt es aber keinen Anlass, findet zum Beispiel der Verkehrsclub Deutschland Hessen - und zieht Bilanz. Die Schwachpunkte im Einzelnen finden Sie hier. Von Jutta Rippegather

Mit dem Rad in den Zug - beim RMV keine Seltenheit.
Mit dem Rad in den Zug - beim RMV keine Seltenheit.
Foto: Andreas Arnold

Ein Jubiläum sind 15 Jahre nicht. Deshalb verzichtet der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) auf großes Bohei. Für die Kunden ein Geschenk, für die Medien eine Bilanz der Tätigkeit des Verbunds, der am 28. Mai 1995 aus dem Frankfurter Verkehrsverbund (FVV) hervorging. Das muss genügen.

26 Landkreise und große Städte taten sich seinerzeit zusammen. Aus mehr als 110 Fahrkarten-Systemen wurde eins. Frankfurt war nicht mehr Nabel des öffentlichen Nahverkehrs der Region. Dem Aufsichtsrat sitzt zwar die Oberbürgermeisterin der Metropole vor. Doch das RMV-Domizil befindet sich in Hofheim, wo der damalige Main-Taunus-Landrat Jochen Riebel (CDU) residierte - mit Volker Hauff (SPD), zu der Zeit Frankfurts Oberbürgermeister, treibende Gründungskraft.

"Taktgeber für die Region" hat der RMV seinen Rückblick überschrieben. "Es wäre schön, wenn es so wäre", erwidert Holger Greiner vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) Hessen.

Lesen Sie auf den nächsten Seiten, die Schwachpunkte des Rhein-Main-Verkehrsbundes im Detail.

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Autor:  Jutta Rippegather
Datum:  28 | 5 | 2010
Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9
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