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Schienenverkehrsprojekte: Hessen bekommt zu wenig Bundesgelder

Der Landesverband des Verkehrsclubs Deutschland sieht auf der Strecke Hanau-Gelnhausen-Fulda Nachbesserungsbedarf. Doch Gelder aus dem Konjunkturpaket soll es nur für den Abzweig Galluswarte in Frankfurt geben.

Nur einen Prozent der Bundesgelder für Schienenverkehrsprojekte fließen nach Angaben des hessischen Landesverbandes des Verkehrsclub Deutschland (VCD) nach Hessen.
Nur einen Prozent der Bundesgelder für Schienenverkehrsprojekte fließen nach Angaben des hessischen Landesverbandes des Verkehrsclub Deutschland (VCD) nach Hessen.
Foto: dpa

Kassel. Nur einen Prozent der Bundesgelder für Schienenverkehrsprojekte fließen nach Angaben des hessischen Landesverbandes des Verkehrsclub Deutschland (VCD) nach Hessen. ´ Die 5 der 517 Millionen Euro, die aus dem Konjunkturpaket des Bundes deutschlandweit in den Aus- und Neubau neuer Strecken fließen, seien "für Bund und Land beschämend", teilte der Verband in Kassel mit. Die hessische Regierung habe die Interessen des Landes nicht ausreichend in Berlin vertreten. Schon im eigenen Konjunkturpaket habe das Land die Schiene nicht bedacht.

In Hessen werde nun einzig der Umbau des Abzweigs Galluswarte in Frankfurt mit den Bundesgeldern finanziert. Bedarf sieht der VCD zum Beispiel auch in Gelnhausen, wo das bestehende Baurecht zu verfallen drohe, auf Grundlage dessen die Strecke Hanau-Gelnhausen-Fulda ausgebaut werden könnte. (dpa)

Datum:  30 | 7 | 2009
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