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Elektrische Mobilität

Rückenwind aus der Steckdose

Sie sind lautlos und ganz schön flott. Sie könnten das urbane Mobilitäts-Konzept für das 21. Jahrhundert werden: Räder mit elektrischem Motor oder zuschaltbarem Hilfsmotor. Von Alexander Kraft

Urbanes cruisen mit dem Bikeboard
Urbanes cruisen mit dem Bikeboard
Foto: Bikeboard AG

Bikeboard: Urbane Surf-Gefühle

Mit dem Bikeboard ist der Elektromotor auf den Roller gekommen: Statt einbeinige Kniebeugen zu machen steht der Fahrer locker auf dem Trittbrett, dreht einfach am Griff und gibt "Saft". Kurven fahren funktioniert so einfach wie das Steuern von einem normalen Roller. Man kann die Sache aber auch sportlich angehen und sich richtig in die Kurven hineinlegen. Der Hersteller verspricht ein Fahrgefühle wie beim Carven auf Skiern.

Mehr zum Thema

Auf diesen Internetseiten finden Sie Details über die einzelnen Konzepte und Produkte:

www.r-m.de www.bikeboard.ch www.orangebc.eu www.city-mobility.de www.segway.de

Klein und kompakt zusammen gefaltet lässt sich das Bikebaord bestens auch auf Reisen mitnehmen.
Klein und kompakt zusammen gefaltet lässt sich das Bikebaord bestens auch auf Reisen mitnehmen.
Foto: Bikeboard AG

Mit einem 500-Watt-Motor kann der Untersatz bei einer Reichweite von 60 Kilometern auf bis zu 25 "Sachen" beschleunigt werden - er könnte noch mehr, doch das lässt das Kraftfahrt-Bundesamt nicht zu. Überhaupt ist man beim Schweizer Hersteller froh, mittlerweile eine Zulassung zu haben, wie Importeur Steffen Kloiber von OrangeBikeConcept berichtet. Erst vor wenigen Tagen erhielt der 34 Kilo schwere, mit zwei Akkus, gefederten Heckrädern und Scheibenbremsen ausgestattete Elektroflitzer den Freifahrtschein.

Das Handling ist sehr einfach. Durch die Dreirad-Konstruktion fühlt man sich weniger unsicher als auf den wzeirädrigen Verwandten; auch beim Bremsen stellt sich ein sehr sicheres Gefühl ein. Die Lithium-Ionen-Akkus lassen sich mit zwei flotten Handgriffen austauschen, bzw. zum Laden mit ins Haus nehmen. Das Bikeboard lässt sich darüber hinaus schnell zusammenklappen und passt mit seinen kompakten Abmessungen dann in jeden Kleinwagen. Mit diversen Anbauteilen ist das Bikeboard vielseitig einsetzbar. Ob als Golfcaddy, mit Werkzeugbox oder kleinem Koffer - der Nutzer sucht sich einfach das passende heraus.

Heiko Müller, Geschäftsführer des Darmstädter Fahrradbauers Riese und Müller, stellt das Delite Hybrid (mit Elektromotor) vor.
Heiko Müller, Geschäftsführer des Darmstädter Fahrradbauers Riese und Müller, stellt das Delite Hybrid (mit Elektromotor) vor.
Foto: M.Müller

Kleine (ästhetische) Einschränkung: Das Bikeboard darf hierzulande zunächst nur mit dem eigentlich auch als optionales Anbauteil gedachten Sitz auf die Straße. Und für die Geschwindigkeit gilt: Bis zu 20 Stundenkilometer geht es ohne Helm, wer die 25 ausreizen will, muss sich eine Schutzschale aufsetzen.

Elektro-Power geht auch auf zwei Rädern - mehr auf den nächsten Seiten

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Autor: Alexander Kraft
Datum: 22 | 3 | 2009
Seiten: 1 2 3 4
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Hinweise

Das sollten Sie beim Biken beachten

Alexander Kraft

Einfach los fahren und - prima ankommen! In der Regel funktioniert das bei unseren Touren genau so. Dennoch hier ein paar Tipps, wie sich der Bike-Spaß optimieren lässt und welche Erfahrungen wir auf abertausenden Kilometern gemacht haben.  Mehr...

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