Zwei wertvolle Staubkörner sind in der vergangenen Woche auf der "Lunar and Planetary Science Conference" in Houston, Texas präsentiert worden. Sie stammen aus der Stardust Mission der NASA, die 2006 Proben des interstellaren Materiestroms zur Erde zurückbrachte. Seitdem suchen Forscher auf der ganzen Welt nach Staubkörnern, die über den instellaren Strom aus anderen Regionen der Galaxie in unser Sonnensystem gebracht wurden.
Orion und Sirius wurden die Partikel nun getauft. Das Forschungsteam des Frankfurter Professors Frank Brenker von der Goethe-Universität hat zusammen mit Kollegen aus dem belgischen Gent an der europäischen Synchronstrahlungsquelle ESRF in Grenoble einen Teil der Untersuchungen durchgeführt. Hierbei wurden die Staubpartikel - wie in einem riesigen Röntgen-Mikroskop - zerstörungsfrei auf ihre Struktur und chemische Zusammensetzung untersucht. Danach ging die Probe zurück in die USA. Andew Westphal von der University of California in Berkeley, räumte zwar ein, dass es sich bei dem Fund auch um einen falschen Alarm handeln könnte, hob jedoch gleichzeitig die Einzigartigkeit der Partikel hervor:"Fielen sie uns auf den Boden, würde es etwa 300 Millionen Dollar kosten, Neue zu bekommen." (pras)

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