Eine 27 Jahre alte Frau ist am Dienstagvormittag in der U-Bahnstation Bockenheimer Warte niedergestochen worden. Sie erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter fest. Der 45-Jährige lebte bis vor kurzem in einer Beziehung mit dem Opfer.
Wie die Polizei berichtete, stand die Frau gegen 10.45 Uhr an einem Fahrkartenautomaten in der B-Ebene, als der Täter mit einem Klappmesser auf sie losging. Sofort schalteten sich Passanten ein. "Dadurch haben sie vermutlich Schlimmeres verhindert", sagte Polizeisprecher André Sturmeit. Obwohl sie bei dem Angriff mehrere schwere Schnittverletzungen am Kopf und am Oberkörper erlitt, schleppte sich die Frau noch zu einer Rolltreppe und fuhr nach oben. Auf einer Parkbank brach sie zusammen. Ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus.
In der B-Ebene hielten die Passanten unterdessen den mutmaßlichen Angreifer fest, bis die Polizei kam und ihn festnahm. Die Ermittler gehen derzeit von einer Beziehungstat aus. Die genauen Hintergründe sind ihnen aber noch nicht klar. Bislang konnten sie das Opfer nicht vernehmen.
Während die Spurensicherung an der Bockenheimer Warte arbeitete, waren weite Teile der B-Ebene gesperrt.

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