Knapp zwei Drittel der Bundesbürger befürworten einer Umfrage zufolge das Verhalten der hessischen SPD-Abweichler.
63 Prozent der im Auftrag des Senders n-tv von Forsa Befragten gaben an, die vier hessischen Landtagsabgeordneten hätten sich mit ihrer Weigerung, einer rot-grünen Minderheitsregierung unter Duldung der Linken zuzustimmen, richtig verhalten, berichtete der Nachrichtensender.
Jeder Vierte sagte, die vier Abgeordneten hätten sich dem Willen der Mehrheit beugen und SPD-Landeschefin Andrea Ypsilanti wählen müssen.
Nahezu jeder zweite Befragte äußerte die Meinung, das Verhalten von Dagmar Metzger, Jürgen Walter, Silke Tesch und Carmen Everts habe der SPD insgesamt geschadet.
Von den SPD-Anhängern glauben 59 Prozent, ihre Partei trage Schaden davon, während 30 Prozent der SPD-Wähler angaben, die Partei habe einen Nutzen vom Nichtzustandekommen des Linksbündnisses.
Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat für die Umfrage 1002 Bundesbürger befragt. (ddp)

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