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22. Juni 2013

Unesco-Welterbe Kassel: Welterbetitel nährt viele Hoffnungen

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Der Kasseler Bergpark mit der Herkulesfigur und den Wasserspielen ist Unesco-Weltkulturerbe. Foto: dpa

Der Bergpark Wilhelmshöhe und die spektakulären Wasserspiele sind zu erleben wie bisher – bei freiem Eintritt. An Radfahrer richtet sich der Appell, zukünftig abzusteigen.

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Kassel –  

Und was kommt jetzt? Einen Tag nach dem die Unesco den Kasseler Bergpark Wilhelmshöhe als Weltkulturerbe anerkannt hat, bestimmte noch immer Feierlaune die Stimmung in Kassel. Sorgen, der Adelstitel könne Restriktionen für Parkbesucher mit sich bringen, trat Bernd Küster, Chef der Museumslandschaft Kassel (MHK), gestern bei einer Pressekonferenz entgegen: „Es ändert sich gar nichts!“

Neues Verkehrskonzept

Das heißt: Der Bergpark ist und bleibt frei zugänglich. Ohne Eintritt zu zahlen, kann jeder dort flanieren, die angelegten Pfade mit den inszenierten Ausblicken in die idealisiert gestaltete Landschaft genießen. Kostenlos zu erleben ist auch weiterhin das große Spektakel der Wasserspiele, die zwischen 1. Mai und 3. Oktober jeden Mittwoch, Sonn- und Feiertag ab 14.30 Uhr in Gang gesetzt werden. Einzig an Radfahrer, deren Erlebnishunger nicht vor der historischen Architektur und dem Park zurückschreckt, richtete Küster einen Appell: „Wenn die Mountainbiker mal zu Fuß gehen könnten, wäre für uns schon ganz viel erreicht.“ Er verweist auf die Parkordnung. Die sagt: Radfahren verboten, ebenso wie Motorradfahren oder Reiten. Daran wird auch ein neues Verkehrskonzept für den Park nichts ändern, an dem noch gearbeitet wird. Geplant sei, gehbehinderten Menschen eine Besichtigung in Elektrofahrzeugen zu ermöglichen, sagt Hessens Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann (CDU, Kassel). Die Studie dazu laufe noch. Im Zuge des Projekts „CO2-freier Bergpark“ soll auch der Fuhrpark der Parkpfleger auf Elektrobetrieb umgestellt werden.

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