Gießen. Der Tarifkonflikt am privatisierten Universitätsklinikum Gießen-Marburg zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeber ist beigelegt.
Ver.di und die Rhön-Klinikum AG einigten sich am Donnerstagabend auf eine Erhöhung des Einkommens der 6500 weitgehend nichtärztlich Beschäftigten in zwei Schritten um durchschnittlich 6,5 Prozent. Das teilte ein Ver.di-Sprecher des Landesbezirks Hessen mit.
Ab diesem April steigen die Verdienste um monatlich 80 Euro, ab April 2010 werden die Einkommen um weitere 2,3 Prozent erhöht. Der Vertrag läuft bis zum 31.12.2010. Ver.di forderte ursprünglich neun Prozent mehr Geld.
Vergangene Woche waren laut ver.di rund 1500 Beschäftigte einen Tag lang in einen Warnstreik getreten. Die Tarifverhandlungen liefen seit dem 17. Februar. Die Rhön-Klinikum AG mit Sitz im bayerischen Bad Neustadt/Saale hatte das fusionierte Universitätsklinikum am 1. Februar 2006 nach Zustimmung des Landtags übernommen. Hessen hatte damit als erstes Bundesland ein Universitätsklinikum privatisiert. Derzeit hat das Klinikum rund 10.000 Beschäftigte. (dpa)

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