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19. November 2008

Wahlkampf: Koch lehnt Fernseh-Duell mit Schäfer-Gümbel ab

Weniger gegen Ausländer, mehr für die Wirtschaft. Koch will diesmal einen netteren Wahlkampf führen. Foto: dpa

Im neuen Landtagswahlkampf will Koch auf Wirtschaftspolitik setzen, nicht mehr auf die Themen Jugendgewalt und Migration. Und auf ein Fernseh-Duell möchte er sich auch nicht mehr einlassen.

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Wiesbaden. Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) lehnt im kommenden Landtagswahlkampf ein Fernseh-Duell mit seinem Herausforderer Thorsten Schäfer-Gümbel (SPD) ab. Dies teilte CDU- Generalsekretär Michael Boddenberg mit.

Er begründete dies unter anderem mit Rücksicht auf die FDP, mit der Koch koalieren will. Anders als vor einem Jahr verteidige die Union diesmal keine absolute Mehrheit, erklärte Boddenberg.

Am 18. Januar gehe es um Konstellationen von Parteien. Deshalb sei es für die Bürger wichtig, neben den Argumenten der Union auch die der FDP zu kennen.

Es habe ebensowenig Sinn, den SPD- Spitzenkandidaten ohne die Linke zu hören. Zu einer Diskussionsrunde am 13. Januar beim Radiosender FFH haben neben Koch bereits die Spitzenkandidaten aller anderen im Landtag vertretenen Parteien zugesagt.

Koch will weniger polemisieren

Im neuen Landtagswahlkampf will Koch auf Wirtschaftspolitik setzen, nicht mehr auf die Themen Jugendgewalt und Migration. "Wir werden den letzten Wahlkampf nicht wiederholen.

Da sind Fehler gemacht worden. Und das wird uns nicht noch mal passieren", sagte Koch der "Passauer Neuen Presse" laut einem Vorabbericht.

Koch betonte: "Wir wollen Arbeitsplätze sichern und schaffen und damit die wirtschaftspolitische Zukunft Hessens sichern." Unter einer rot-rot-grünen Regierung dagegen würden die Flughäfen in Frankfurter und Kassel und wichtige Autobahnen nicht weiter ausgebaut. (dpa/ddp)

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