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Rhein-Main und Hessen
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06. September 2014

Warnstreik Lokführer: Massive Behinderungen in Hessen

Stillstand: ein leerer Führerstand eines ICE.  Foto: dpa

Erneut legt ein Warnstreik der Lokführer den Zugverkehr bundesweit fast komplett lahm. Am Samstagmorgen geht auf vielen Strecken nichts mehr. Besonders betroffen ist der Bahnverkehr in Hessen und Rheinland-Pfalz.

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Frankfurt/Main –  

Der dreistündige Warnstreik der Lokführer der Deutschen Bahn hat am Samstagmorgen den Bahnverkehr in Hessen und Rheinland-Pfalz massiv gestört. Vor allem am Knotenpunkt Frankfurt warteten am Morgen Tausende auf ihren Zug. «In Frankfurt fallen rund 60 Prozent der S-Bahnen und jeder zweite Regionalzug aus», sagte der Frankfurter Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Karl de Andrade-Huber. Zudem blieben im Fernverkehr bundesweit 60 Prozent der Züge stehen. Hinzu kommen teilweise mehrstündige Verspätungen.

Aktuelle Informationen

Für aktuelle Verkehrsinformationen während des Streiks schaltet die Bahn eine kostenlose Servicenummer unter 08000-996633 am Samstagmorgen von 5 Uhr bis 12 Uhr.

Zusätzlich gibt es Auskünfte unter www.bahn.de/aktuell oder unter m.bahn.de.

Die Situation wird sich so schnell nicht bessern, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn in Frankfurt: «Reisende müssen den ganzen Samstag mit Zugausfällen und Verspätungen rechnen.» Die Bahnhöfe seien zum Teil zugestellt mit Zügen. Es werde eine Weile dauern, bis sich die Lage entspannt.

Bereits am Montag hatte ein Warnstreik die Fahrpläne durcheinandergewirbelt. Die GDL will ein besseres Tarifangebot von der Bahn erzwingen. Die Gewerkschaft verlangt fünf Prozent mehr Geld und eine um zwei Stunden verkürzte Wochenarbeitszeit. Sie erhebt ihre Forderungen auch für Zugbegleiter und andere Beschäftigte in den Zügen.

Bahnkunden müssen nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Focus» in den nächsten Wochen mit unbefristeten Streiks rechnen. Die GDL werde voraussichtlich diese Woche entscheiden, eine Urabstimmung über reguläre Streiks abzuhalten. GDL-Sprecher Stefan Mousiol sagte demnach: «Eine Urabstimmung wird zeitnah durchgeführt.» (dpa/lhe)

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