Frankfurt bei Nacht - das ist ein ganz besonderer Anblick. Die erleuchtete Skyline sieht beeindruckend aus und ist bundesweit einmalig. Doch morgen Abend, Samstag, 27. März, sollen in der Stadt die Lichter ausgehen - so möchte es der World Wide Fund of Nature. Die Grünen haben die Bevölkerung aufgefordert, sich an der "Earth Hour" am Samstag, 20.30 bis 21.30 Uhr zu beteiligen.
"Licht aus - Klimaschutz an", lautet das Motto. Nach Angaben des WWF werden sich an der Aktion Millionen von Menschen in 2124 Städten und 115 Ländern beteiligen. Da wäre es nach Auffassung der Frankfurter Vorstandssprecher der Grünen, Martina Feldmayer und Bastian Bergerhoff, ein schönes Zeichen, wenn Frankfurt mit dabei wäre.
Die dunkle Stadt soll nicht nur ein Zeichen für den Klimaschutz sein, schreiben Feldmayer und Berger-hoff. Die Regierungen sollen aufgefordert werden, noch mehr für den Klimaschutz zu tun. Klimaschutz gehe alle an, "global und lokal". Die Folgen des Klimawandels seien schon jetzt zu spüren. Die Menschen in den ärmsten Ländern würden besonders unter den Auswirkungen der globalen Erwärmung leiden.
Sorge um den Regenwald
Die Vorstandssprecher erinnern in diesem Zusammenhang an die ehrgeizigen Pläne der Stadt. In fünf Jahren möchte die Kommune die CO2-Emmissionen um zehn Prozent senken. Als Mitglied im Klimabündnis der europäischen Städte möchte Frankfurt auch Verantwortung für die indigenen Völker der Regenwälder Verantwortung übernehmen.
Beim Klimaschutz seien alle Bürger und Bürgerinnen gefragt mitzumachen. Die "Earth Hour" hat dabei wohl mehr symbolischen Wert. Die Grünen wünschen sich, dass die Bevölkerung sich jeden Tag umweltbewusst verhält. Energiesparen lohne sich auch im Geldbeutel und helfe die globale Erwärmung zu begrenzen. "Wir haben nur eine Welt und müssen sorgsam mit ihr umgehen", erklären die beiden Vorstandsprecher. (ft)

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