Udo Mack vermutet Böses. Sicherheitsdezernent Volker Stein (FDP), dem der Stadtverordnete der Linken unterstellt, er könne durch "seine ideologische Brille die Realität kaum mehr erkennen", wolle das Frankfurter Taxigewerbe komplett deregulieren, sagt er. Jeder Autofahrer, der eine Konzession als Taxifahrer bekommen möchte, soll demnächst auch eine erhalten, interpretiert Mack Äußerungen Steins in den vergangenen Monaten.
Volker Stein, Dezernent seit November 2007, ist empört. Mitnichten wolle er an den Regularien im Taxigewerbe irgendetwas ändern, sagt Stein am Donnerstag in der Fragestunde des Stadtparlaments. 1712 Konzessionen gebe es in der Stadt, an dieser Zahl werde sich auch nichts ändern.
Wobei Stein einräumt, dass die Taxifahrer durchaus gerne neue Konzessions-Regularien hätten. Sie wollen die Zahl der Taxis in Frankfurt mittelfristig um 250 reduzieren. Udo Mack hält das für eine gute Idee. Schließlich müssten die Fahrer von ihrem Job auch leben können. Bei zu viel Konkurrenz sei das nicht gesichert.
Stein hält dem eine Studie der Industrie- und Handelskammer entgegen. Danach gebe es nicht zu viele, sondern zu wenige Taxis. Durch die Neubaugebiete zögen mehr Menschen in die Stadt, der Bedarf steige entsprechend. geo

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