kalaydo.de Anzeigen

Rhön-Klinikum
Bundesweit einmalig war die Privatisierung des Uniklinikums Marburg-Gießen Anfang 2006. Die Rhön-Klinikum AG erwarb für 112 Millionen Euro einen Geschäftsanteil von 95 Prozent.

Das Land Hessen und die Rhön Klinikum AG haben sich in der Frage der Standortsicherung des Universitätsklinikums Gießen-Marburg geeinigt. Die umstrittene Privatisierung ist durch. Der betreiber Rhön-Konzern erhält Aufschub bis Ende des Jahres, um die neuartige Partikeltherapie gegen Krebs zum Laufen zu bringen, muss wegen verzögerter Inbetriebnahme aber vier Millionen Euro Vertragsstrafe zahlen. Mehr...

Von Jutta Rippegather | Kommentieren
        

Der Klinikkonzern Rhön – im Bild der Marburger Teil – muss sich rechtfertigen.

Der Streit um die Krebstherapie an der Uniklinik Gießen-Marburg soll bald ein Ende haben. Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) kündigt eine Entscheidung zur Inbetriebnahme des Partikelzentrums für die kommenden Tage an. Mehr...

        

Anhaltender Streit: Bereits mehrfach haben die Klinik-Mitarbeiter demonstriert.

367 Beschäftigte der privatisierten Uniklinik Gießen und Marburg wollen wieder in den Landesdienst zurückkehren. Für sie ist das ein riskantes Manöver. Wer die Rückkehr beantragt, verwirkt alle Rechte auf eine Tätigkeit in der Rhön-Uniklinik. Mehr...

Auch   Tumore im Kopf könnten  in der Anlage behandelt werden.

Die Anlage für die Behandlung Krebskranker bleibt außer Betrieb. Das sorgt für Ärger. Die Opposition wirft Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) Untätigkeit vor. Mehr...

Schriftzug der Rhön-Klinikum AG.

Die Rhön-Uniklinik Gießen-Marburg will mit dem vorhandenen Personal mehr Umsatz machen. Doch der Betriebsrat klagt, dass die Zahl der Mitarbeiter zu niedrig sei. Die Arbeitsbelastung sei schon jetzt unerträglich. Mehr...

Von Jutta Rippegather | 2 Kommentare
Ihre Privatisierung ist die bundesweit einzige einer Uniklinik: Rhön-Klinik.

Eigentlich hat das Land Hessen die Uniklinik Marburg-Gießen (UKGM) privatisiert, weil es die Investitionskosten nicht mehr tragen wollte. Doch nun soll der Steuerzahler doch wieder zur Kasse gebeten werden: Das Land plant, bis zu 13 Millionen Euro jährlich zur Verfügung zu stellen. Mehr...

Von Jutta Rippegather | 1 Kommentar
Fresenius fährt nicht mehr nach Herschfeld.

Vor sechs Jahren verkaufte das Land Hessen die Uniklinik Gießen-Marburg an den Rhön-Konzern. Der Betriebsrat der Klinik fordert nach der geplatzten Übernahme durch Fresenius den Landtag nun zum Rückkauf auf. Mehr...

Von Bernd Salzmann | Kommentieren
Blockiert: Im System Fresenius läuft nicht mehr alles rund.

Die Übernahmeschlacht um Rhön-Klinikum ist vorerst beendet. Fresenius will vorerst kein neues Angebot für den Kontrahenten unterbreiten. An der Börse geht es am Montag turbulent zu, Aktien von Rhön fallen in der Spitze um 21,85 Prozent. Mehr...

Von Jutta Rippegather | Kommentieren
Die Sparpläne des Rhönklinikums sorgten in Marburg schon im Frühjahr für Proteste.

Krankenhäuser in den Händen gewinnorientierter Betreiber - ein unhaltbarer Zustand, finden 1250 Unterzeichner einer Petition. Sie fordern die Landesregierung darin auf, die Privatisierung der Uniklinik Gießen und Marburg zurückzunehmen. Mehr...

Von Peter Dietz | Kommentieren
Fresenius-Firmenzentrale in Bad Homburg.

Obwohl der Medizinkonzern Fresenius durch die missglückte Übernahme des Rhön-Klinikums rund 26 Millionen verloren hat, ist der Konzern weiter auf Rekordkurs. Im ersten Halbjahr 2012 ist der Umsatz um 17 Prozent gestiegen. Mehr...

Von Jutta Rippegather | 2 Kommentare
Die alte Chirurgie in Gießen vor der Fusion und der Privatisierung (Archivbild von 2004).

Das Konzept für den Krankenhausverbund wird noch im Sommer vorgestellt. Ein Berater der Landesregierung wirkte schon am Verkauf der Universitätsklinik mit. Mehr...

Bereit zur zweiten Operation?

Für die Übernahme des Rhön-Klinikums ist schon bald ein neuer Versuch möglich, sagt die hessische Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann. Grundsätzlich gebe es eine einjährige Sperrfrist, aber das gelte nicht in jedem Fall.  Mehr...

Von Pitt von Bebenburg | Kommentieren
Nun sollen Gespräche über die Zukunft der Rhön-Klinken geführt werden

Nach dem geplatzten Kaufversuch will der Hessische Landtag die Zukunft der Unikliniken Gießen-Marburg klären. Die Universitäten und auch die Opposition fordern einen alternativen Plan. Weitere Gespräche kündigt Ministerin Kühne-Hörmann für Mittwoch an.  Mehr...

Die Übernahme von Rhön-Klinikum durch Fresenius ist geplatzt, aber aufgeben will der Gesundheitskonzern nicht. Fresenius verfehlte nur relativ knapp sein Ziel.

Trotz des geplatzten Übernahmeangebots für den Konkurrenten Rhön will der Gesundheitskonzern Fresenius den europaweit größten privaten Krankenhausbetreiber schmieden. Kommunale Kliniken warnen vor Aktien-Zockereien zulasten der Patienten. Mehr...

Die Übernahme der Rhön Klinikum AG durch Fresenius ist geplatzt.

Die Übernahme der Rhön Klinikum AG durch den Konkurrenten Fresenius ist geplatzt. Der Gesundheitskonzern kann die für den Kauf notwendige Anzahl von Rhön-Aktien nicht einsammeln. Mehr...

Von Daniel Baumann | 7 Kommentare
Fresenius will die Rhön Klinikum AG übernehmen. Doch das Störfeuer von Asklepios erhöht die Zweifel an der Börse, ob die Übernahme klappt.

Der Hamburger Klinikbetreiber Asklepios versucht, die Übernahme der Rhön Klinikum AG durch Fresenius in letzter Minute zu torpedieren. Doch der Bad Homburger Gesundheitskonzern reagiert schnell auf das Störfeuer. Ob ihm die Übernahme gelingt, steht nicht vor Freitag fest. Mehr...

Von Jutta Rippegather | 1 Kommentar
        

Der Bad Homburger Gesundheitskonzern Fresenius plant, den privaten Klinikbetreiber Rhön zu übernehmen.

Ärzte der Marburger Uniklinik erklären in einer Resolution die Privatisierung für gescheitert. Sie fordern, dass das Land die Klinik zurückkauft. Der Rhön-Konzern bestätigt, dass nach einem neuen Stellenplan an den Unikliniken Gießen und Marburg 236 Stellen abgebaut werden sollen. Mehr...

Von Jutta Rippegather | Kommentieren
Demo für mehr  Personal an der Uniklinik.

Der Frankfurter Rundschau liegen vertrauliche Papiere der Rhön-Uniklinik vor: Es gab konkrete Überlegungen, 500 Stellen an der Rhönklinik zu streichen. Die Unsicherheit in der Belegschaft wächst. Mehr...

Von Jutta Rippegather | Kommentieren
        

Der Neubau in Gießen wurde 2011 eröffnet.

Das Land hätte die Chance, die Uniklinik Gießen-Marburg zurückzukaufen, falls Fresenius den Rhön-Konzern übernimmt. Doch die Befürworter sind noch in der Minderzahl. Manche sehen inzwischen die Patientenversorgung gefährdet. Kranke müssen in einigen Kliniken stundenlang warten. Mehr...

Von Volker Schmidt | 1 Kommentar
        

Der Bad Homburger Gesundheitskonzern Fresenius plant, den privaten Klinikbetreiber Rhön zu übernehmen.

Übernimmt Fresenius den Rhön-Konzern, könnte das Land die Anteile am privatisierten Universitätsklinikum Gießen-Marburg wieder erwerben. Das allerdings dürfte die Hessen viel Geld kosten. Mehr...

Ministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) wirkt nicht so, als habe sie vor, die Rückkaufoption des Landes oder den Einstieg eines anderen Betreibers ernsthaft auszuloten. Wenn sie aber im Fall einer Übernahme mit Fresenius verhandeln will, braucht sie Alternativen, sonst kann der Konzern seine Bedingungen diktieren. Mehr...

Von Daniel Baumann | 1 Kommentar
Bereit zur Operation: Durch die Übernahme der Rhön AG wächst die Zahl der Fresenius-Kliniken von 75 auf 128.

Der Medizinkonzern Fresenius will die Rhön-Kliniken kaufen und damit Deutschlands größter privater Krankenhausbetreiber werden. 3,1 Milliarden Euro in bar legt Fresenius für alle Aktien des Konkurrenten auf den Tisch. Mehr...

Von Daniel Baumann | 1 Kommentar

Der wirtschaftspolitisch Zeitgeist, aber auch die finanziellen Nöte vieler Krankenhäuser begünstigten das Aufkommen der privaten, gewinnorientierten Träger, wie Fresenius. Von 2002 bis 2010 konnten sie ihren Marktanteil von knapp einem Viertel auf ein Drittel ausweiten. Mehr...

Von Jutta Rippegather | Kommentieren
        

Bereit zur Operation: Durch die Übernahme der Rhön AG wächst die Zahl der Fresenius-Kliniken von 75 auf 128.

Der Dauerstreit um die privatisierte Uniklinik geht weiter. Es gibt Beschwerden über die Patientenversorgung. Geschäftsleitung und Landesregierung beteuern, dass die medizinische Qualität gewährleistet sei. Mehr...

Von Jutta Rippegather | Kommentieren
Katharina Krause, Präsidentin der Philipps-Universität Marburg.

Katharina Krause, Präsidentin der Philipps-Universität Marburg, nennt die Privatisierung der Klinik einen „kapitalen Irrtum“ der Landesregierung. Die Wissenschaft sei in Gefahr. Mehr...

Von Jutta Rippegather | Kommentieren
Vollblut-Gewerkschafterin, Kämpfernatur: Bettina Böttcher.

Betriebsratsvorsitzende Bettina Böttcher vertritt seit zehn Jahren die Mitarbeiter der Uniklinik in Marburg - eine harte Zeit. Outsourcing, Personalabbau, das sind die Themen, mit denen sie seit der Privatisierung der Uniklinik immer wieder zu kämpfen hat.  Mehr...

Der drohende Stellenabbau an den Unikliniken Marburg und Gießen beschäftigt Mitarbeiter und Öffentlichkeit.

Am gestrigen Donnerstag wurde Martin Menger zum Vorsitzenden der Geschäftsführung des Universitätsklinikums Gießen-Marburg (UKGM) gewählt. Er ist der vierte binnen sechs Jahren. Als „hochdramatisch“ bezeichnen die ärztlichen Direktoren der Uniklinik Standort Marburg den erneuten Wechsel in der Geschäftsführung. Mehr...

Von Jutta Rippegather | Kommentieren
Das Marburger Stadtparlament fordert, die Privatisierung der Universitätsklinik Gießen-Marburg zurückzunehmen.

Das Marburger Parlament fürchtet um die Krankenversorgung. Die Stadtverordneten verurteilen einstimmig die noch immer im Raum stehende angekündigte Streichung von bis zu 500 Stellen. Mehr...

Die Demonstranten ziehen durch die Innenstadt von Marburg, um gegen einen möglichen Stellenabbau am Uniklinikum Gießen-Marburg zu protestieren

Mehr als 1200 Menschen haben in Marburg gegen einen möglichen Stellenabbau am Uniklinikum Gießen-Marburg protestiert. Ein Kliniksprecher zeigte sich verwundert - er sagte, die Pläne für einen Stellenabbau seien mittlerweile vom Tisch.  Mehr...

Ursula Stüwe (64) war vier Jahre Präsidentin der Landesärztekammer, engagiert sich bis heute in der Gewerkschaft Marburger Bund. Der vorgeschlagene Stellenabbau im Universitätsklinikum Gießen-Marburg erfüllt ihre düsteren Erwartungen von 2005. Mehr...

Der ehemalige Bundesvorsitzende der FDP, Wolfgang Gerhardt, wird Mediator. (Archivbild 19.06.20120)

Der frühere FDP-Vorsitzende Wolfgang Gerhardt und Ex-Kanzleramtsminister Friedrich Bohl (CDU) sollen helfen, die Irritationen um den vermeintlichen Stellenstreichungsplan am Universitätsklinikum Gießen-Marburg auszuräumen. Opposition und Gewerkschaften sehen die Berufung der beiden Politiker kritisch. Mehr...

Von Volker Schmidt und Jutta Rippegather | Kommentieren
        

Der Stellenabbau hat schon  begonnen, sagen die Ärzte.

Die Mitarbeiter der privatisierten Uniklinik Gießen-Marburg vermissen konkrete Zusagen vom Land. Betriebsratsvorsitzende Bettina Böttcher bezeichnet den Einsatz eines Mediators als „reine Verzögerungstaktik“. Mehr...

Von Volker Schmidt und Jutta Rippegather | Kommentieren
        

Blick in die Röhre: Volker Bouffier (rechts) und Klinikums-Geschäftsführer Christian Höftberger vor einem Jahr.

Rund 500 Stellen im Klinikum Gießen-Marburg sollen jetzt doch nicht gestrichen werden - zumindest vorerst. Das teilte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Zuvor hatte er die Geschäftsführung des Rhön-Konzerns zum Rapport einbestellt.  Mehr...

Von Volker Schmidt und Jutta Rippegather | Kommentieren
        

Betriebsratsvorsitzender  Klaus Hanschur  ruft  zum Protest auf. Die Belegschaft ist verunsichert.

Der Rhön-Konzern wird wegen des Stellenabbaus an den Universitätskliniken Gießen und Marburg immer stärker kritisiert. Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann erinnert ihn an seine Pflicht und droht im Fall weiterer Alleingänge mit Konsequenzen. Auch die SPD macht Druck. Mehr...

Der Rhön-Konzern hat sich beim Kauf der Universitätsklinik Gießen-Marburg verkalkuliert. Bei der Stadt Wiesbaden sollten jetzt die Warnleuchten angehen. Die negativen Folgen einer Privatisierung werden erst später sichtbar. Mehr...

Von Gaby Buschlinger | 3 Kommentare
        

Knapp 80 Besucher hörten sich die Debatte über die HSK an.

Die Stadtverordneten in Wiesbaden haben für den Verkauf von Teilen der hoch verschuldeten städtischen Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) an einen privaten Konzern gestimmt. Mehr...

Von Jutta Rippegather | Kommentieren
        

Die Konzernleitung des Uniklinikums Gießen-Marburg hält sich bedeckt.

In Marburg scheint das endgültige Aus für die Krebsbehandlung mit Ionenstrahlen längst vollzogen. Der Rhön-Konzern hat sich vom geplanten Partikeltherapie-Zentrum auf den Lahnbergen verabschiedet - und erhält dafür eine Entschädigung in Millionenhöhe. Mehr...

Meistgeklickt
Spezial
Koch geht, Bouffier kommt - wohl auch im CDU-Bundesvorsitz.

Ende einer Ära: Nach elfeinhalb Jahren nimmt Hessens Ministerpräsident Roland Koch Abschied von der Politik.

Spezial

Hat Volker Bouffier als Innenminister einen Parteifreund begünstigt? Ein Untersuchungsausschuss sucht Antworten.

Spezial

Der Ausbau des Flughafens ist in der Region heftig umstritten. Die FR-Serie informiert über die Landebahn.

Spezial

Nach der Privatisierung des Uniklinikums Marburg-Gießen häufen sich Berichte über eine schlechte Krankenversorgung und Personalmangel.

Spezial

Die FR nimmt die hessischen Bahnstationen unter die Lupe. 36 Bahnhöfe haben wir auf ihre Kundenfreundlichkeit getestet.

FR @ Handy

Ob Büro, Biergarten oder Badesee: Die "Frankfurter Rundschau" ist auf dem Handy immer dabei - mit vielen Sport-Livetickern.