Das Land hätte die Chance, die Uniklinik Gießen-Marburg zurückzukaufen, falls Fresenius den Rhön-Konzern übernimmt. Doch die Befürworter sind noch in der Minderzahl. Manche sehen inzwischen die Patientenversorgung gefährdet. Kranke müssen in einigen Kliniken stundenlang warten. Mehr...
Übernimmt Fresenius den Rhön-Konzern, könnte das Land die Anteile am privatisierten Universitätsklinikum Gießen-Marburg wieder erwerben. Das allerdings dürfte die Hessen viel Geld kosten. Mehr...
Ministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) wirkt nicht so, als habe sie vor, die Rückkaufoption des Landes oder den Einstieg eines anderen Betreibers ernsthaft auszuloten. Wenn sie aber im Fall einer Übernahme mit Fresenius verhandeln will, braucht sie Alternativen, sonst kann der Konzern seine Bedingungen diktieren. Mehr...
Der Medizinkonzern Fresenius will die Rhön-Kliniken kaufen und damit Deutschlands größter privater Krankenhausbetreiber werden. 3,1 Milliarden Euro in bar legt Fresenius für alle Aktien des Konkurrenten auf den Tisch. Mehr...
Der wirtschaftspolitisch Zeitgeist, aber auch die finanziellen Nöte vieler Krankenhäuser begünstigten das Aufkommen der privaten, gewinnorientierten Träger, wie Fresenius. Von 2002 bis 2010 konnten sie ihren Marktanteil von knapp einem Viertel auf ein Drittel ausweiten. Mehr...
Der Dauerstreit um die privatisierte Uniklinik geht weiter. Es gibt Beschwerden über die Patientenversorgung. Geschäftsleitung und Landesregierung beteuern, dass die medizinische Qualität gewährleistet sei. Mehr...
Katharina Krause, Präsidentin der Philipps-Universität Marburg, nennt die Privatisierung der Klinik einen „kapitalen Irrtum“ der Landesregierung. Die Wissenschaft sei in Gefahr. Mehr...
Betriebsratsvorsitzende Bettina Böttcher vertritt seit zehn Jahren die Mitarbeiter der Uniklinik in Marburg - eine harte Zeit. Outsourcing, Personalabbau, das sind die Themen, mit denen sie seit der Privatisierung der Uniklinik immer wieder zu kämpfen hat. Mehr...
Am gestrigen Donnerstag wurde Martin Menger zum Vorsitzenden der Geschäftsführung des Universitätsklinikums Gießen-Marburg (UKGM) gewählt. Er ist der vierte binnen sechs Jahren. Als „hochdramatisch“ bezeichnen die ärztlichen Direktoren der Uniklinik Standort Marburg den erneuten Wechsel in der Geschäftsführung. Mehr...
Das Marburger Parlament fürchtet um die Krankenversorgung. Die Stadtverordneten verurteilen einstimmig die noch immer im Raum stehende angekündigte Streichung von bis zu 500 Stellen. Mehr...
Senat der Marburger Universität schlägt Alarm: "Landesgelder werden zweckentfremdet". Eine solch scharfe Kritik aus dem Unibetrieb gab es bisher nicht. Mehr...
Mehr als 1200 Menschen haben in Marburg gegen einen möglichen Stellenabbau am Uniklinikum Gießen-Marburg protestiert. Ein Kliniksprecher zeigte sich verwundert - er sagte, die Pläne für einen Stellenabbau seien mittlerweile vom Tisch. Mehr...
Die befristeten Arbeitsverträge an der privatisierten Uniklinik sollen nicht auslaufen. Für Donnerstag ist ein erstes Gespräch geplant. Mehr...
Ursula Stüwe (64) war vier Jahre Präsidentin der Landesärztekammer, engagiert sich bis heute in der Gewerkschaft Marburger Bund. Der vorgeschlagene Stellenabbau im Universitätsklinikum Gießen-Marburg erfüllt ihre düsteren Erwartungen von 2005. Mehr...
Der frühere FDP-Vorsitzende Wolfgang Gerhardt und Ex-Kanzleramtsminister Friedrich Bohl (CDU) sollen helfen, die Irritationen um den vermeintlichen Stellenstreichungsplan am Universitätsklinikum Gießen-Marburg auszuräumen. Opposition und Gewerkschaften sehen die Berufung der beiden Politiker kritisch. Mehr...
Die Mitarbeiter der privatisierten Uniklinik Gießen-Marburg vermissen konkrete Zusagen vom Land. Betriebsratsvorsitzende Bettina Böttcher bezeichnet den Einsatz eines Mediators als „reine Verzögerungstaktik“. Mehr...
Rund 500 Stellen im Klinikum Gießen-Marburg sollen jetzt doch nicht gestrichen werden - zumindest vorerst. Das teilte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Zuvor hatte er die Geschäftsführung des Rhön-Konzerns zum Rapport einbestellt. Mehr...
Der Rhön-Konzern wird wegen des Stellenabbaus an den Universitätskliniken Gießen und Marburg immer stärker kritisiert. Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann erinnert ihn an seine Pflicht und droht im Fall weiterer Alleingänge mit Konsequenzen. Auch die SPD macht Druck. Mehr...
Der Rhön-Konzern hat sich beim Kauf der Universitätsklinik Gießen-Marburg verkalkuliert. Bei der Stadt Wiesbaden sollten jetzt die Warnleuchten angehen. Die negativen Folgen einer Privatisierung werden erst später sichtbar. Mehr...
Die Stadtverordneten in Wiesbaden haben für den Verkauf von Teilen der hoch verschuldeten städtischen Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) an einen privaten Konzern gestimmt. Mehr...
In Marburg scheint das endgültige Aus für die Krebsbehandlung mit Ionenstrahlen längst vollzogen. Der Rhön-Konzern hat sich vom geplanten Partikeltherapie-Zentrum auf den Lahnbergen verabschiedet - und erhält dafür eine Entschädigung in Millionenhöhe. Mehr...
Die Opposition im Landtag hat Nachbesserungen am Gesetz zum Rückkehrrecht für die ehemaligen Landesbediensteten des Universitätsklinikums Gießen-Marburg verlangt. Der Regierungstext genüge allenfalls „Minimalanforderungen“, sagten Redner von SPD, Grünen und Linken. Mehr...
Auch nach mehr als sechs Jahren bleibt das Universitätsklinikum Gießen-Marburg ein Fall, um den sich die Landesregierung kümmern muss. Sie hat das Recht ihrer Beschäftigten verletzt, hat den vollmundigen Versprechen von Rhön und Siemens unkritisch geglaubt. Die Privatisierung ist alles andere als beispielhaft. Mehr...
Zurück in den Staatsdienst: Theoretisch steht das den rund 4600 nichtwissenschaftlichen Mitarbeitern des privatisierten Universitätsklinikums Gießen-Marburg offen. Doch wenn das Land keine Stelle für sie hätte, riskieren sie die Arbeitslosigkeit. Mehr...
Das Gebäude für die Partikeltherapie auf den Marburger Lahnbergen steht, die Anlage ist so gut wie genehmigt. Doch Krebskranke will der Rhön-Konzern nun doch nicht dort behandeln. Das könnte ihm teuer zu stehen kommen. Mehr...
Rund 4600 Beschäftigte der Uni-Klinik Gießen-Marburg erhalten ein Rückkehrrecht in den hessischen Landesdienst. Sie waren von der privatisierten Klinik übernommen worden. CDU und FDP reagieren damit auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Mehr...
Tumorspezialistin Angela Spelsberg über Krebstherapien, den Rhön-Konzern und naive Politiker Mehr...
Beim Kauf des Universitätsklinikums Gießen-Marburg hat der Rhön-Konzern zugesagt, spätestens bis Dezember 2012 eine Partikeltherapieanlage für die Behandlung von Krebspatienten zu errichten. Diese Verpflichtung sieht Hessens Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) „noch nicht erfüllt“. Mehr...
Muss der Rhön-Konzern dem Land Hessen 107 Millionen Euro bezahlen? Diese Frage möchten die SPD und die Grünen endlich von der Landesregierung geklärt wissen. Mehr...
Die SPD will einen Blick in den Vertrag werfen, den das Land mit Rhön bei der Privatisierung der Universitätsklinik Gießen-Marburg geschlossen hat. Auch die CDU kündigt eine juristische Prüfung an. Mehr...
Versprochen, gebrochen: Die privatisierte Uni-Klinik in Marburg sollte nach dem Verkauf an den Rhön-Konzern ein international führender Standort für die Krebstherapie werden. Doch die Realität sieht anders aus. Mehr...
Ein Mediziner soll an der Uniklinik in Marburg ohne ausreichende Qualifikation operiert haben. Bei einer Baby-OP kommt es zu Komplikationen. Die Landesärztekammer hält die Vorwürfe gegen den Arzt für unberechtigt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Mehr...
An der Universitätsklinik Marburg werden Personal- und Raummangel beklagt. In einem Brief an die Geschäftsleitung warnen Ärzte vor einer "Gefährdung der Patientensicherheit". Mehr...
Der Rhön-Konzern muss nach einem neuen Geschäftsführer für die Uniklinik Marburg-Gießen suchen. Joseph Rohrer, verlässt das Unternehmen "aus persönlichen Gründen". Mehr...
250 Mitarbeiter der privatisierten Universitätsklinik Gießen-Marburg sollen gehen. Kliniksprecher Frank Steibli schließt auch Kündigungen nicht aus. Der Betriebsrat fürchtet eine weitere Arbeitsverdichtung. Mehr...
Arbeitsrichter Hans Gottlob Rühle zum Urteil über Kliniken-Privatisierung und über die Ohrfeige für das Land Hessen, das sich seinen arbeitsvertraglichen Verpflichtungen entzogen habe. Mehr...
Die inzwischen privaten Universitätskliniken Gießen/Marburg beschäftigen nun wieder das Land Hessen und die Landesregierung. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Klinik-Privatisierung herrscht Unsicherheit beim Personal. Mehr...
Mit Mahnwachen warnt die Initiative Notruf 113 vor den Folgen der Privatisierungen im Gesundheitswesen. Mehr...
Bei der Privatisierung der Unikliniken Marburg und Gießen hat Hessen Grundrechte der Arbeitnehmer verletzt. Das Urteil des Verfassungsgerichts hat hohe Bedeutung, wenn Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in eine Privatisierung geraten. Mehr...
Sand im Getriebe der Privatisierer: Das Karlsruher Urteil wird dazu beitragen, dass die öffentliche Hand wieder darüber nachdenkt, ob die "Geschäftsaufgabe" wirklich lohnt. Mehr...