Große Leuchtbuchstaben auf den Dächern, Richtung Südbahnhof und zur Sachsenhäuser Seite, werden es weit sichtbar machen: Die Frankfurter Rundschau bezieht im Dezember ihr neues Verlagsquartier. Auf dem Grundstück des alten Sachsenhäuser Straßenbahndepots zwischen Textor-, Hedderich- und Bruchstraße arbeiten dann 300 Beschäftigte des Druck-und Verlagshauses Frankfurt (DUV).
Ein Zentrum für die Stadt
Mehr denn je will die Frankfurter Rundschau am neuen, angemieteten Standort ein "Kommunikations-Zentrum" für die ganze Stadt sein, so DUV-Geschäftsführer Karlheinz Kroke. Eine der drei denkmalgeschützten Depothallen ist für die FR umgebaut worden - und gleich im Erdgeschoss, zur Textorstraße hin, liegt künftig das 400 Quadratmeter große Forum.
Hinter den in Backstein gemauerten Gewölbebögen, will die FR ihre "Stadtgespräche", Podiumsdiskussionen zu verschiedensten Themen, veranstalten. Mindestens 200 Sitzplätze erwarten die Besucher. Dort ist aber auch Platz für Ausstellungen, Lesungen und Konzerte - "Ich möchte viele Künstler einladen, bei uns zu Gast zu sein", kündigt Kroke an.
Im Erdgeschoss werden auch der Empfang der Zeitung und der "FR-Shop" liegen, in dem es alle möglichen Artikel rund um die Zeitung und Tickets für viele Veranstaltungen zu kaufen gibt. Ein kleiner Platz zwischen dem FR-Gebäude und der Textorstraße soll nach Karl Gerold benannt werden, dem Mitbegründer, langjährigen Herausgeber und Chefredakteur. Die FR hofft auf die Zustimmung des Ortsbeirates für diesen Antrag.
Das neue Verlagsgebäude, das jetzt im Rohbau steht, ist als Mittelpunkt eines lebendigen neuen Stadtquartiers gedacht. Zwischentüren öffnen sich angrenzend zu einer Cafeteria und einem Restaurant, die die Accente, Catering-Tochtergesellschaft der Messe, betreibt. Im Sommerhalbjahr wird es auch eine Außengastronomie geben. Die Messegesellschaft will mit dieser Dependance erstmals auch im weiteren Stadtgebiet für sich werben.





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