Es sind Bilder einer Katastrophe, die uns jetzt von der amerikanischen Ostküste erreichen, die Roland Emmerich in Szene gesetzt haben könnte. Der Angriff des Wetters auf die große Stadt, New York City im Ausnahmezustand. Die Wirklichkeit produziert seit Montag jene Bilder, die die amerikanische Filmindustrie immer wieder einmal hervorgebracht hat. Und nichts daran ist zu verharmlosen.
Der Aufprall des Hurrikans namens Sandy auf dem Festland war heftig. Er hat Menschenleben gekostet und den dünnen Firnis urbaner Normalität ins Gedächtnis gerufen. Die Stadt, die niemals schläft, ist gezwungen, die Kerzen anzuzünden. Die Nachrichtensender berichten, und die Online-Portale aktualisieren ihre Live-Ticker.
Allerdings nicht von jedem Sturm und nicht von überall. Auf den Philippinen hat sich erst kürzlich ein Taifun gebildet, und auch der hatte viele Todesopfer zur Folge. Die argentinische Hauptstadt Buenos Aires wurde von tagelangen Gewittergüssen heimgesucht, die Stadt steht unter Wasser. Die Berichte von dort sind eher kurz und ungenau.
Das große Wetter bedarf auch einer großen Kulisse. Aus meteorologischer Sicht gibt es für das Unwetter nicht einmal einen Schuldigen. Ob der Klimawandel dafür verantwortlich ist, wagen die Wetterkundler immer erst im Nachhinein zu bewerten. Streng nach Auswertung des statistischen Materials.
Naturkatastrophe in den USA: Wirbelsturm Sandy zieht über die Ostküste. Das Spezial.
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