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Sandy - Wirbelsturm trifft New York
Naturkatastrophe in den USA: Wirbelsturm Sandy zieht über die Ostküste.

19. November 2012

New York: Aufräumen nach Sandy

Noch immer sind die Schäden des Hurrikans deutlich sichtbar. Hunderte Häuser müssen abgerissen werden.  Foto: AFP

Hunderte Häuser in New York, Queens, Brooklyn und Staten Island müssen abgerissen werden, sie sind durch den Sturm völlig zerstört worden, ausgebrannt oder teilweise weggespült. Die Baubehörde spricht von einer „beispiellosen Maßnahme“.

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Nach dem Wirbelsturm „Sandy“ müssen in der US-Metropole New York hunderte Häuser abgerissen werden. Das sei eine für die Stadt „beispiellose“ Maßnahme, berichtete die New York Times“ unter Berufung auf die Baubehörde. Rund 200 Gebäude in New York sind demnach ganz oder teilweise zerstört, nach Kurzschlüssen ausgebrannt oder von Sturm und Überschwemmungen weggefegt und weggespült worden. 200 weitere Häuser müssen in den Stadtteilen Queens, Brooklyn und Staten Island abgerissen werden, sagte Behördenleiter Robert LiMandri dem Blatt. Die Reste der Gebäude sollen in den kommenden Monaten dem Erdboden gleich gemacht werden. Darüber hinaus müsse die Baubehörde noch den Zustand 500 weiterer Häuser überprüfen - die baufälligen unter ihnen bekommen eine rote Markierung und müssen dann ebenfalls abgerissen werden.

Zumeist handelt es sich dabei um ältere Ein- oder Zweifamilienhäuser, viele noch aus den 20er Jahren, die ursprünglich als kleine Ferienhäuser auf- und später ausgebaut wurden. Was danach mit den Grundstücken passieren soll und ob die Wohngegenden wieder aufgebaut werden können, das weiß noch niemand so genau.

Weiter kaum Benzin und kein Strom

Auch das Benzin ist weiter knapp in New York und Umgebung. Das Büro des New Yorker Bürgermeisters Michael Bloomberg teilte am Sonntag mit, dass der Kraftstoff deshalb noch bis kommenden Freitag weiter rationiert werde. Fast ein Drittel aller Tankstellen sei weiterhin geschlossen. Noch immer sind tausende Menschen ohne Strom und dadurch bei winterlichen Temperaturen vielfach auch ohne Heizung.

Unterdessen besuchte US-Vizepräsident Joe Biden New Jersey. Biden überflog am Sonntag mit einem Hubschrauber die betroffenen Gebiete und traf anschließend mit Hilfskräften zusammen. Biden versprach staatliche Hilfen - wie hoch die finanzielle Hilfe ausfallen könnte, ist unklar. Klar ist dagegen schon jetzt, dass die Kosten der Sturmschäden in New Jersey, New York und Connecticut in die Milliarden gehen werden. New Yorks Gouverneur Andrew M. Cuomo hat laut Times bereits Hilfen von über 30 Milliarden Dollar für New York angefordert.

Erst am vorherigen Donnerstag hatte sich US-Präsident Barack Obama in New York ein Bild von den Schäden gemacht. Direkt nach dem Unwetter Ende Oktober hatte der Präsident bereits die Verwüstungen in New Jersey begutachtet.

„Sandy“ war am 29. Oktober mit Hurrikanstärke auf die US-Ostküste getroffen, mehr als 120 Menschen starben in Nordamerika durch den Sturm. (afp/dpa)

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