Der Wintersturm, der in den vergangenen Tagen Schnee und Eiseskälte an die Ostküste brachte, ist abgezogen. Doch wirkliche Erleichterung mag sich nicht einstellen. Denn vor allem in New York und New Jersey, den Regionen, in denen es schon durch "Sandy" zu schweren Zerstörungen gekommen war, sind noch immer Hunderttausende Menschen ohne Strom und Heizung. Laut Nachrichtensender CNN sind 600.000 Haushalte betroffen.
Unter dem Nassschnee brachen viele Bäume zusammen und fielen in Stromleitungen. Teilweise mussten die Aufräumarbeiten nach "Sandy" unterbrochen werden.
Noch immer ist die Infrastruktur an der Ostküste angeknackst - da fegt ein neuer Wintersturm über New York und New Jersey hinweg.
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Nach dem verheerenden Sturm "Sandy" kommen die Aufräumarbeiten an der US-Ostküste nur langsam voran.
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In New York City wird zudem die Benzinknappheit immer mehr zum Problem. In der Stadt ist nach Angaben des Bürgermeisters Michael Bloomberg nur etwa ein Viertel der rund 800 Tankstellen geöffnet. Denn ohne Strom lassen sich die Zapfsäulen nicht bedienen. Der Wirbelsturm hatte aber auch Raffinerien sowie das Vertriebsnetz beschädigt. Autofahrer müssen stundenlang vor den Tankstellen Schlange stehen.
Bloomberg griff deshalb zu drastischen Maßnahmen: Der Kraftstoff wird ab diesem Freitag für Privatleute rationiert - erstmals seit den 1970er Jahren. Der Plan erlaubt Autofahrern, nur jeden zweiten Tag zu tanken. An einem Tag dürfen Autofahrer mit einer geraden Zahl am Nummernschild an die Zapfsäule fahren, am nächsten Autos mit ungeraden. Die Polizei stellte Beamte ab, die die Einhaltung an den Tankstellen überwachen sollten. „Das ist dafür gedacht, dass jeder eine faire Chance hat, damit die Schlangen nicht so erdrückend sind und wir das überstehen“, so Bloomberg. (dpa/dapd)
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