Der US-Präsident fordert auch Deutschland dazu auf, Konsum und Binnennachfrage zu stärken, um so die Ungleichgewichte im weltweiten Handel auszugleichen. Von Felix Wadewitz
Vorbild Deutschland: Der US-Präsident Barack Obama will die USA zum Exportland machen.
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Vorbild Deutschland: Der US-Präsident Barack Obama will die USA zum Exportland machen.
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New York. Barack Obama will die Ausfuhren der US-Industrie bis 2015 verdoppeln. Dafür baut der Präsident die staatlichen Finanzierungsmöglichkeiten für Exporte aus. Zwei Millionen neue Jobs könnten auf diese Weise entstehen, so die Hoffnung.
Der Staat greift den exportierenden Unternehmen damit stärker unter die Arme als bislang - ein außergewöhnlicher Schritt im Land des Turbokapitalismus, in dem viele Politiker traditionell nicht viel von der Einmischung der Regierung in die Wirtschaft halten.
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Künftig soll es finanzielle Anreize für Firmen geben, ihre Ausfuhren auszuweiten. "95 Prozent der weltweiten Verbraucher und der schnell wachsenden Märkte liegen außerhalb unserer Grenzen", sagte Obama bei der Präsentation seines Plans. "Wir müssen um diese Verbraucher werben, denn andere Länder tun es bereits."
Direkt vor dem Präsidenten gab der Chef von General Electric, Jeff Immelt, die Richtung vor: "Das Vorbild ist Deutschland", sagte Immelt. "Dort arbeiten Regierung und Unternehmen Hand in Hand". Auch Obama selbst hatte in den vergangenen Monaten mehrfach die Bundesrepublik für ihre Exportstärke gelobt.
Plaßmann karikiert die Finanzkrise
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Plaßmann karikiert die Finanzkrise
Frankfurter Rundschau vom 17. Mai 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 13. Mai 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 15. Mai 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 2. Juni 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 3. Januar 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 05. Mai 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 13. Februar 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 28. März 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 28. Februar 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 22. Januar 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 6. Januar 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 23. März 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 26. März 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 25 März 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 26. Februar 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 3. März 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 16. Februar 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 31. Januar 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 27. Januar 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 26. Januar 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 13. Januar 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 14. Januar 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 12. Januar 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 4. Dezember 2008.
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Frankfurter Rundschau vom 29. November.
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Frankfurter Rundschau vom 27. November.
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Frankfurter Rundschau vom 24. November.
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Frankfurter Rundschau vom 16. April 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 19. November 2008
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Frankfurter Rundschau vom 25. Oktober 2008.
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Frankfurter Rundschau vom 6. November 2008.
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Frankfurter Rundschau vom 23. Oktober 2008.
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Machtphantasien (FR vom 18.7.2011)
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Die deutschen Exportschlager 2011
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Die deutschen Exportschlager 2011
...schafft es 2011 die Bekleidung.
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Platz 13: Papier und Pappe.
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Auf Platz 12: Metallprodukte, im Bild ein Hochofen in Salzgitter.
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Platz 11: Gummi-und Kunststoffwaren.
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Platz 10 : Als "Sonstige Fahrzeuge" gelten jene ohne Kraftantrieb, also ohne Motor. Auf sie entfallen 3,8 Prozent der Exporte.
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Platz 9: Essen und Futtermittel. Besonders beliebt sind deutsche Süßigkeiten.
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Auf Platz 8: Pharmazeutische und sonstige Erzeugnisse, also zum Beispiel Medikamente. Wert der Ausfuhr: Knapp 47 Milliarden Euro.
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Platz 7: Metalle. Produziert werden sie zum Beispiel von der Firma ThyssenKrupp.
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Platz 6: Elektrische Ausrüstungen. Oft unsichtbar, steuern sie einen Großteil der heute verwendeten Geräte, von Zügen über Autos bis zu Maschinen in der Produktion.
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Auf Platz 5: Nicht näher definierte "sonstige Waren". Platz 4: Die Sammelkategorie Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse.
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Chemische Erzeugnisse gehören zum Spitzentrio: Sie machen knapp zehn Prozent der Erzeugnisse aus.
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Im Maschinenbau läuft auch der Export rund, die Branche schafft es auf den zweiten Platz. 2011 wurden Produkte im Wert von über 150 Milliarden Euro exportiert.
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Der Gewinner: Die Autoindustrie. Kraftfahrzeuge und -teile machen 17,5 Prozent der Exporte aus, also fast ein Fünftel. Mit ihnen steht und fällt die heimische Wirtschaft. (Die Angaben basieren auf Daten des Statistischen Bundesamts und gelten für Januar bis November 2011)
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Die deutsche Exportwirtschaft boomt. Hier eine Übersicht der beliebtesten Verkaufsschlager. Auf Platz 14...
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Deutschland ist hinter China der weltgrößte Exporteur und erzielt hohe Überschüsse. Die USA dagegen importieren deutlich mehr als sie exportieren. Das hat zu großen Ungleichgewichten in der Weltwirtschaft geführt. Die USA führen ihre Güter zu einem Großteil aus China ein und haben sich dafür massiv verschuldet - einer der größten Gläubiger ist die Volksrepublik.
"Wir müssen unsere Wirtschaft künftig auf einer neuen, stärkeren und ausgeglicheneren Basis wieder aufbauen", sagte Obama. Zugleich forderte der Präsident die führenden Exportländer dazu auf, die derzeitigen Ungleichgewichte im weltweiten Handel auszugleichen. "Länder mit Außenhandelsüberschuss müssen Konsum und Binnennachfrage stärken", sagte Obama und meint damit auch Deutschland.
Der Präsident will nun Kredite bereitstellen, um die Ausfuhren mittelständischer Unternehmen zu fördern und sich persönlich um die Neugestaltung der US-Wirtschaft kümmern. Er wolle das Projekt "persönlich als Präsident anführen".
Die Umsetzung wird auf der obersten Regierungsebene angesiedelt. Der Präsident unterschrieb eine Exekutivorder, mit der ein "Kabinett zur Förderung der Exporte" geschaffen wird. Mitglied wird neben den Finanz- und Handelsministern auch Außenministerin Hillary Clinton.
Obama will zudem auf die konsequente Einhaltung von bestehenden Handelsabkommen pochen, damit US-Unternehmen frei ihre Güter exportieren können.
Der Zeitpunkt der Forderung ist pikant: Obama musste in dieser Woche viel Kritik aus Deutschland und Frankreich einstecken. Die US-Regierung habe bei der Ausschreibung eines Milliarden-Auftrags für ein Rüstungsprojekt den europäischen Flugzeughersteller Airbus benachteiligt, so der Vorwurf. Der Auftrag fällt dem US-Konzern Boeing jetzt wohl kampflos in den Schoß. In den bereits bestehenden Exportrat der Regierung beruft Obama nun ausgerechnet auch Jim McNerney - den Boss von Boeing.