kalaydo.de Anzeigen

Dokumentation: EU-Erklärung zur griechischen Finanzkrise

Die Erklärung von EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy in Brüssel über die Schritte der Europäischen Union gegen die Schuldenkrise in Griechenland im Wortlaut.

Die Europäische Union und ihr Ratspräsident Herman Van Rompuy knüpfen den bisher vor allem politischen Beistand an Bedingungen: Die Griechen sollen künftig ehrlich berichten - und viel sparen.
Die Europäische Union und ihr Ratspräsident Herman Van Rompuy knüpfen den bisher vor allem politischen Beistand an Bedingungen: Die Griechen sollen künftig ehrlich berichten - und viel sparen.
Foto: afp

Alle Mitgliedstaaten der Eurozone müssen eine gesunde nationale Politik gemäß der vereinbarten Regeln betreiben. Sie haben eine gemeinsame Verantwortung für die wirtschaftliche und finanzielle Stabilität dieser Zone.

In diesem Zusammenhang unterstützen wir völlig die Anstrengungen der griechischen Regierung und deren Verpflichtung, das Nötige einschließlich zusätzlicher Maßnahmen zu tun, damit die ehrgeizigen Ziele des Stabilitätsprogramms für 2010 und die folgenden Jahre erreicht werden.

Debatte

Erst kippen Banken - dann wackelt die Wirtschaft. Nun muss der Staat helfen. Reden Sie mit über Wege aus der Krise

Wir fordern die griechische Regierung auf, all diese Maßnahmen in rigoroser und entschlossener Weise umzusetzen, um das Haushaltsdefizit um vier Prozentpunkte im Jahr 2010 zu verringern. Wir beauftragen den Finanzministerrat, bei seinem Treffen am 16. Februar Empfehlungen zu beschließen, die auf den Kommissionsvorschlägen und den zusätzlichen von Griechenland angekündigten Maßnahmen beruhen.

Die Kommission wird die Umsetzung der Empfehlungen gemeinsam mit der Europäischen Zentralbank genau beobachten und nötige zusätzliche Maßnahmen vorschlagen, bei denen sie sich auf die Sachkunde des Internationalen Währungsfonds stützt. Die erste Bewertung wird im März erfolgen.

Das griechische Debakel mit dem Euro

Bildergalerie ( 10 Bilder )

Die Mitgliedstaaten der Eurogruppe werden entschlossen und koordiniert handeln, sofern das nötig ist, um die finanzielle Stabilität in der Eurozone insgesamt zu sichern. Die griechische Regierung hat keinerlei finanzielle Unterstützung erbeten.

Übersetzung: dpa

Datum:  11 | 2 | 2010
Kommentare:  Kommentieren
Empfehlen:  E-Mail
Leserbrief:  Leserbrief
Artikel:  Drucken
Faktencheck
Zurück zur Drachme um den Euro zu retten?

Griechenland steht im Ruf, über seine Verhältnisse gelebt zu haben. Mythen über die Ursachen der Krise.

  • 6.339,94 Pkt. +24,05 (+0,38%)
  • 10.196,44 Pkt. -35,08 (-0,34%)
  • 752,47 Pkt. +0,62 (+0,08%)
  • 8.580,39 Pkt. +17,01 (+0,20%)
  • 1,2512 USD -0,0003 (-0,02%)
in Zusammenarbeit mit Finanzen100.de
Ressort

Die Schuldenkrise hat Europa im Griff: Nachrichten zur Eurokrise, Konjunktur, Eurobonds und Ratingagenturen.


Faktencheck
Steigende Beiträge zur Sozialversicherung - die Zukunft?

Was würde passieren, wenn Deutschland ein Sparpaket bewältigen müsste wie Griechenland? Ein erschreckendes Szenario.

Spezial
Tag der Nachhaltigkeit - Für kurze Strecken mit dem Auto gibts ne 6. (Archivbild)

Wie grün ist die Stadt am Main und was muss sie tun, um noch grüner zu werden? Eine Nachhaltigkeitserie über Frankfurt - unterstützt von Siemens Deutschland.

Deregulierung

So sprachen sie vor der Krise

Von Sebastian Dullien | 1 Kommentar
Die großen Deregulierer: Christian Wulff, Peer Steinbrück, Horst Seehofer, Sigmar Gabriel, Olaf Scholz

Heute machen sich die Politiker wieder für Regulierung stark. Die Frankfurter Rundschau erinnert an die Worte von gestern - und veröffentlicht exklusiv den Deregulierungs-Index.  Mehr...

Spezial
Die IG Metall will in Kürze entscheiden, ob sie zu Warnstreiks in der Stahlindustrie aufruft.

Kurzarbeit, Jobabbau - wie sozial unsere Marktwirtschaft noch ist. Und: Hartz IV - Nachwirkungen der großen Sozialreform.

Video

Spezial

Wendige Elektroautos statt schwerer Spritfresser, enges Bahnnetz statt weniger schneller Strecken - wie wir mobil bleiben.