In der Euro-Krise ist nach Einschätzung der EU-Kommission der Wendepunkt geschafft. „Der letzte Krisenhöhepunkt war im Juni rund um die Wahl in Griechenland. Nun haben wir den umgekehrten Trend“, sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn der „Financial Times Deutschland“ (Donnerstagsausgabe). Als Beispiel für erfolgreiche Sparpolitik nannte er den Abbau der Haushaltsdefizite im Euro-Währungsraum. Zugleich verteidigte der Kommissions-Vizepräsident die harte Sparpolitik in Staaten wie Griechenland, Portugal oder Spanien.
Rehn räumte ein, dass die Daten aus der Realwirtschaft noch besorgniserregend seien, vor allem die Lage am Arbeitsmarkt. Auch dies sei aber die Konsequenz der Entwicklung im ersten Halbjahr. Im Sommer hätten die Regierungen und die Europäische Zentralbank (EZB) die Lage stabilisiert. Nun sei er „weniger pessimistisch, als ich es vor der Sommerpause war“. Allerdings werde sich die Rezession in den südeuropäischen Ländern auch 2013 noch fortsetzen. (dpa/dapd)
Die Schuldenkrise hat Europa im Griff: Nachrichten zur Eurokrise, Konjunktur, Eurobonds und Ratingagenturen.

Heute machen sich die Politiker wieder für Regulierung stark. Die Frankfurter Rundschau erinnert an die Worte von gestern - und veröffentlicht exklusiv den Deregulierungs-Index. Mehr...