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Griechenland: Papademos rechnet mit schnellem Schuldenschnitt

Griechenlands Ministerpräsident frohlockt - und rechnet schon binnen Tagen mit einer Einigung über den Schuldenschnitt für sein Land. Die Verhandlungen seien deutlich voran gegangen.

Griechenlands Premierminister Lucas Papademos.
Griechenlands Premierminister Lucas Papademos.
Foto: dpa
Athen –  

Griechenlands Ministerpräsident Lukas Papademos rechnet binnen Tagen mit einer Einigung über einen Schuldenschnitt für sein Land. „Wir haben in den vergangenen Wochen und besonders in den letzten Tagen deutliche Fortschritte erzielt“, sagte Papademos im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. Die Gespräche mit den privaten Gläubigern sollten so schnell wie möglich abgeschlossen werden, sagte Papademos. „Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass uns das in den kommenden Tagen gelingen wird.“ Der internationale Bankenverband IIF verhandelt mit der Regierung in Athen seit Wochen über einen Schuldenschnitt. Die Gespräche standen mehrmals vor dem Aus.

Eine Beteiligung der privaten Gläubiger ist Voraussetzung für ein zweites Hilfspaket für Griechenland über 130 Milliarden Euro. Auch hier ist Papademos optimistisch. Die Gespräche mit der Troika aus Europäischer Union, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds sollten Mitte nächste Woche zu einem Abschluss kommen. „Lieber früher als später.“ Griechenland werde nicht pleitegehen, zeigte sich Papademos überzeugt. Das Land habe bei seinen Strukturreformen Fortschritte erzielt. „Es wurde viel mehr erreicht, als es manchmal aussieht.“ (rtr)

Das Forum

Mehr als 2 600 Politiker, Wirtschaftschefs und Wissenschaftler treffen sich bis Sonntag im schweizerischen Skiort Davos. So prominent sind die Teilnehmer, das die Veranstalter selbstbewusst vom Weltweltwirtschaftsforum sprechen. Dieses findet seit 1971 einmal im Jahr statt. Gegründet hat das Forum der Wirtschaftsprofessor Klaus Schwab, der es bis heute leitet. Die Finanzierung tragen rund 1 000 Mitgliedsunternehmen.

Zwar bemüht sich das Forum, soziale Aspekte aufzugreifen. Dennoch sehen Globalisierungskritiker darin einen Hort neoliberalen Denkens. Seit 2001 organisieren sie ein Weltsozialforum.

Datum:  27 | 1 | 2012
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