Die Eurozone und der Internationale Währungsfonds (IWF) hatten sich in der Nacht zu Dienstag nach langem Tauziehen auf die Freigabe einer neuen Hilfstranche für Griechenland in Höhe von 43,7 Milliarden Euro geeinigt. Dem muss der Bundestag und einige andere Parlamente noch zustimmen.
Zwar wurde ein Schuldenschnitt abgelehnt, doch wurde ein umfangreiches Maßnahmenpaket geschnürt, um Athen finanzielle Erleichterungen zu bringen und so letztlich ein drittes Hilfsprogramm für den hochverschuldeten Staat abzuwenden. Das soll noch in dieser Woche zur Abstimmung gestellt werden, weil die Eurogruppe bereits am 13. Dezember endgültig die Auszahlung der Milliardenhilfen beschließen will. (afp/dpa)
"Die Wirtschaft Griechenlands muss irgendwann von dem Mühlstein der Schulden befreit werden. Es wird der Moment kommen, an dem die Gläubiger große Teile ihrer Forderungen abschreiben müssen. Die Politiker sollten die Öffentlichkeit lieber darauf vorbereiten, anstatt heile Welt zu spielen. Diese Ehrlichkeit aufzubringen, fällt nicht nur in den Niederlanden, sondern auch in Deutschland schwer. Noch in dieser Woche wird die Abstimmung über das jüngste Rettungspaket durch das Parlament gejagt. Mit dieser Dringlichkeit sollen Bedenken der Abgeordneten erstickt werden. Vor allem hoffen die verantwortlichen Politiker, den unvermeidlichen Schuldenschnitt auf die Zeit nach den Wahlen im nächsten Jahr zu verschieben."
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Die Schuldenkrise hat Europa im Griff: Nachrichten zur Eurokrise, Konjunktur, Eurobonds und Ratingagenturen.

Heute machen sich die Politiker wieder für Regulierung stark. Die Frankfurter Rundschau erinnert an die Worte von gestern - und veröffentlicht exklusiv den Deregulierungs-Index. Mehr...