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Staatshilfen: Hypo Real Estate muss wohl weiter bitten

Der Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate braucht angeblich weitere Hilfe vom Staat. In den kommenden Wochen sind demnach weitere zehn Milliarden Kapital und Garantien über 20 Milliarden Euro nötig.

Die Hypo Real Estate braucht angeblich weitere Milliarden vom Staat.
Die Hypo Real Estate braucht angeblich weitere Milliarden vom Staat.
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Frankfurt a.M. Der Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate braucht angeblich zufolge weitere Milliarden vom Staat. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, sollen in den kommenden Wochen weitere Garantien von bis zu 20 Milliarden Euro nötig sein.

Zudem mangele es an Eigenkapital. Bis Ende März müsse die Bank ihren Jahresabschluss vorlegen. In der Branche kursiere die Befürchtung, dass die HRE die Mindestquoten für das Eigenkapital aus eigener Kraft nicht mehr erfüllen kann - und weitere zehn Milliarden Euro erforderlich sind.

Ein Sprecher des Unternehmens wollte den Bericht am Mittwochabend auf Anfrage nicht kommentieren.

Die HRE war Ende September durch Finanzierungsprobleme ihrer irischen Tochter Depfa-Bank in Schieflage geraten und hängt seitdem am Staatstropf. Seit Oktober wurden der Bank 102 Milliarden Euro an Kapitalhilfen und staatlichen Garantien gewährt.

Ohne diese müsste der Konzern Insolvenzantrag stellen. Mittlerweile wird auch über eine Enteignung der Aktionäre und eine Verstaatlichung des Konzerns diskutiert. (dpa)

Datum:  19 | 2 | 2009
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