In dem Ort Bretton Woods im US-Bundesstaat New Hampshire wurde im Juli 1944 ein neues Weltwirtschaftssystem begründet. Rund 700 Vertreter der 44 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen kamen auf Einladung der USA zusammen.
Ziel war es, für die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue Weltwirtschaftsordnung zu entwerfen. Daraus gingen der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank hervor. 1999 folgte als weitere Kontrollinstanz das Forum für Finanzstabilität.
Das neue System beruhte auf der Bindung des US-Dollars an das Gold und festen Wechselkursen der übrigen Währungen gegenüber der neuen Leitwährung.
Das Währungssystem hielt bis 1971, als der Dollar stark an Wert verlor und der damalige US-Präsident Richard Nixon die Gold-Bindung des Dollars löste. Seitdem wurde das System schrittweise umgebaut und ein System freier Wechselkurse eingeführt.
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Heute machen sich die Politiker wieder für Regulierung stark. Die Frankfurter Rundschau erinnert an die Worte von gestern - und veröffentlicht exklusiv den Deregulierungs-Index. Mehr...