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Frankfurt Skyliners
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11. November 2012

Basketball: Skyliners retten den Vorsprung ins Ziel

 Von Timur Tinç
Einmal durchpusten bitte: Zachery Peacock am Ball. Foto: Huebner/Celikci

Die Frankfurt Skyliners zittern sich in der Basketball-Bundesliga zu einem mühevollen Sieg gegen Braunschweig. Shooting-Guard Ted Scott gelingen zwar 17 Punkte. Zum entscheidenden Faktor wird aber ein anderer Akteur der Skyliners.

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Die Frankfurt Skyliners zittern sich in der Basketball-Bundesliga zu einem mühevollen Sieg gegen Braunschweig. Shooting-Guard Ted Scott gelingen zwar 17 Punkte. Zum entscheidenden Faktor wird aber ein anderer Akteur der Skyliners.

Bis zur Schlusssirene hatten die Frankfurt Skyliners zittern müssen, ehe der dritte Saisonsieg gegen die Phantoms aus Braunschweig in trockenen Tüchern war. „Wir haben den Sieg am Ende mit den Fingernägeln festhalten können“, resümierte Skyliners-Cheftrainer Muli Katzurin erleichtert. 61:59 hieß es am Ende für den hessischen Basketball-Bundesligisten, der sich vor 4420 Zuschauern in der Ballsporthalle überaus schwer gegen die Norddeutschen tat.

Zu Beginn des Schlussviertels sah alles noch ziemlich entspannt für die Skyliners aus. Shooting-Guard Ted Scott hatte sein Team mit drei Dreiern innerhalb von 100 Sekunden auf 54:43 (32.) komfortabel in Führung gebracht. Anschließend waren sich die Skyliners ihrer Sache zu sicher. „Wir waren in einigen Situationen zu lax“, gab Scott selbstkritisch zu Protokoll. Vor allem gegen Braunschweigs Topscorer Casey Mitchell fanden die Hessen kein Mittel. Alle seine 14 Punkte machte der US-Amerikaner im Schlussviertel. „So einer kann das Leben aus dir schießen“, sagte Scott, der mit 17 Punkten bester Frankfurter Schütze war.

Eine Minute vor Schluss hatten die Braunschweiger den Vorsprung der Skyliners auf einen Punkt (60:59) schmelzen lassen. Als Power-Forward Dion Dowell auch noch 40 Sekunden vor Ultimo den Ball verlor, sah es stark danach aus, als würde das Spiel jetzt noch kippen. „Jeder andere hätte nach dem Ballverlust den Kopf hängen lassen, aber Dion hat seine Fassung bewahrt und einen sehr, sehr wichtigen Stopp für uns gemacht“, lobte ihn Scott. Damit meinte er den Block vom zwei Meter großen Power Forward gegen Jeremiah Davis, der die Skyliners wieder in Ballbesitz brachte. „Dion hat heute seine Erfahrung gezeigt und auch sehr viele wichtige Rebounds geholt“, schloss sich Katzurin dem Lob an. Insgesamt holte Dowell neben seinen zwölf Punkten noch zehn Rebounds.

„Ein gutes Zeichen“

Für Kapitän Marius Nolte war es „ein gutes Zeichen“, dass die Mannschaft so eine knappe Begegnung für sich entscheiden konnte. „Wenn ich an das Spiel gegen den MBC denke: das haben wir damals noch aus der Hand gegeben“, sagte der 31-jährige Center. „Wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen, jetzt können wir aber optimistisch an das Ganze rangehen.“

Auch Katzurin war nach all den Komplimenten im Anschluss an die Niederlage in Bamberg froh, diese jetzt auch bestätigt bekommen zu haben. „Es war kein qualitativ hochwertiges Spiel“, so Katzurin. Spielerisch sei nicht viel gegangen, dafür hätten die Spieler über den Kampf die Partie zu ihren Gunsten entschieden. In der zähen und ausgeglichenen Begegnung war Spielmacher Devin Gibson mit seiner aggressiven Verteidigung und seinem Zug zum Korb dabei ein entscheidender Faktor. Insgesamt neun Fouls zog das 1,82 Meter große Kraftpaket. Einziges Manko war seine schlechte Freiwurfquote. Nur drei seiner zehn Versuche fanden ihr Ziel. „Das wird Extraschichten geben“, sagte Katzurin schmunzelnd.

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Timur Tinç, unabhängiger Journalist ohne Vereinsbrille, schreibt im Blog über die Basketballer der Frankfurt Skyliners.

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