Frankfurt Skyliners
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21. Oktober 2012

Frankfurt Skyliners: Plötzlicher Einbruch am Ende

 Von Jan Szyszka
Will gar nicht mehr hingucken: Quantez Robertson. Foto: Jan Huebner

Die Frankfurt Skyliners machen in Bremerhaven fast alles richtig, kassieren nach einem schwachen Schlussviertel aber erneut eine Niederlage. "Völlig unnötig", hadert Sportdirektor Kamil Novak danach.

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Die Frankfurt Skyliners machen in Bremerhaven fast alles richtig, kassieren nach einem schwachen Schlussviertel aber erneut eine Niederlage. "Völlig unnötig", hadert Sportdirektor Kamil Novak danach.

Der Stachel der Enttäuschung saß tief. Kamil Novak gab sich auch gar keine Mühe, das zu verbergen. „Das Spiel hätten wir gewinnen können, vielleicht sogar sollen“, haderte der Sportdirektor der Frankfurt Skyliners mit der 68:74 (38:35)-Niederlage des Basketball-Bundesligisten bei den Eisbären Bremerhaven. Die vierte Schlappe im fünften Saisonspiel kratzte am Gemüt des sonst so ausgeglichenen Novak. „Völlig unnötig“ nannte er die Pleite, die die Skyliners auf den letzten Tabellenplatz abrutschen ließ.

Auf dem Parkett in Bremerhaven hatten sich die Skyliners dabei lange ganz und gar nicht wie ein Tabellenletzter präsentiert. Fast die gesamte Spielzeit bestimmte das Team von Trainer Muli Katzurin das Spielgeschehen im hohen Norden. Dank hoher Trefferquoten und zunächst guter Reboundarbeit lagen sie ab der dritten Minute fast ständig vorne. Mitte des zweiten Viertels, als Ex-Eisbär Zachery Peacock den Skyliners eine Zehn-Punkte-Führung bescherte, schien der zweite Auswärtssieg nach dem Erfolg in Quakenbrück möglich.

Fünf schwarze Minuten

Einsatz, Konzentration und Wille stimmten, selbst das zwischenzeitliche Herankämpfen der Gastgeber verunsicherte die Hessen zunächst nicht. Mit dem Schlussviertel war es damit aber vorbei. Plötzlich riss der Faden bei den Skyliners völlig: Fünf Minuten gelang ihnen kein einziger Korb gegen die nun aufdrehende Verteidigung der Eisbären. Beinahe jeder Rebound landete beim Gegenspieler, zudem häuften sich die Ballverluste. Und schon lagen die Skyliners urplötzlich mit 52:62 (35.) zurück. „Das war der Knackpunkt“, sagte Novak.

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Dass die Hessen, angetrieben vom wiedergenesenen Devin Gibson (acht Punkte) sich noch einmal rankämpften und durch Topscorer Ted Scott (17 Punkte) sogar noch mal mit 68:66 in Führung (39.) gingen, wollte Novak nicht überbewerten. Denn die durch die Aufholjagd gestärkten Bremerhavener hatten erneut eine Antwort parat: In der Schlussminute gestatteten sie den Skyliners keinen einzigen Punkt und sicherten sich von der Freiwurflinie durch den Ex-Skyliner Jacob Burtschi (16 Punkte, zwölf Rebounds) den Sieg.

Trübe Aussichten

Der Ausblick für die Skyliners bleibt damit trübe, haben sie es in den nächsten Wochen doch fast ausnahmslos mit den Schwergewichten des deutschen Basketballs zu tun, darunter Bamberg, Berlin, Ulm und Oldenburg. So klingt es schon jetzt nach einer Durchhalteparole, wenn Novak fordert, dass „wir einfach ein paar Siege holen müssen“.

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