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Frankfurt Skyliners
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27. Februar 2014

Frankfurt Skyliners: Rautins fällt bis Saisonende aus

 Von 
Fehlt den Skyliners: Andrew Rautins.  Foto: Michael Schick

Die nächste Hiobsbotschaft für die Frankfurt Skyliners. Andrew Rautins muss am Knöchel operiert werden und wird nicht mehr zurückkehren. Die Playoffs sind ohne ihren Topscorer in sehr weite Ferne gerückt.

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Die nächste Hiobsbotschaft für die Frankfurt Skyliners. Andrew Rautins muss am Knöchel operiert werden und wird nicht mehr zurückkehren. Die Playoffs sind ohne ihren Topscorer in sehr weite Ferne gerückt.

Vor wenigen Wochen hatte Gordon Herbert noch die Hoffnung, dass Andrew Rautins Anfang Februar auf das Parkett zurückkehrt. Davon muss sich der Cheftrainer der Frankfurt Skyliners jetzt verabschieden. Rautins ist am Donnerstag in Chicago am Fuß operiert worden und wird voraussichtlich bis zum Ende der Saison ausfallen.

„Es gibt nur eine minimale Chance, dass er zurückkehrt“, sagte Herbert, der noch auf eine genaue Diagnose wartet. Es ist aber wahrscheinlich, dass sich Rautins einen Bruch im Fuß zugezogen hat. Gleichzeitig sind auch Bänder in Mitleidenschaft gezogen worden, was zu Schmerzen im Sprunggelenk und der Wade geführt hatte. Der Kanadier war vergangenen Samstag in die USA geflogen, um sich dort medizinischen Rat zu holen. Nun folgte die bittere Erkenntnis.

Keine Spielerlizenz mehr

„Das tut uns weh, zumal wir nicht mehr nachverpflichten können, weil wir keine Lizenzen mehr haben“, sagte Herbert. Mit einem so großen Verletzungspech hatte er in seiner langen Laufbahn als Trainer noch nie zu kämpfen. Zunächst waren Kapitän Marius Nolte und Co-Kapitän Quantez Robertson zu Beginn der Saison längerfristig ausgefallen. Nach Weihnachten erwischte es Jacob Burtschi und Anfang Januar Andrew Rautins. Der 27-Jährige hat sein letztes Spiel für die Skyliners am 29. Dezember gegen Rasta Vechta bestritten.

Ohne ihren Topscorer (17,6 Punkte) haben die Frankfurter Korbjäger, die von Sonntag an ein sechstägiges Trainingslager auf Mallorca absolvieren werden, seitdem alle folgenden sechs Ligaspiele verloren und sind vom siebten auf den zwölften Tabellenplatz zurückgefallen.

Der Shooting Guard war bis zu seinem Ausfall der „Go-to Guy“ des jungen Teams. Kein Spieler in der Basketball-Bundesliga nahm so viele Dreier wie Rautins. Zu Saisonbeginn waren die Skyliners extrem abhängig von seiner Punktausbeute, er gewann die Spiele gegen Bremerhaven (32 Zähler), Würzburg (28) und Trier (30) fast im Alleingang. Traf er nicht mindestens zweistellig, gingen die Partien verloren. Erst ab Mitte November, als die Skyliners sechs von sieben Spielen gewannen, waren sie als Kollektiv stark. Wenn Rautins von den Gegner zugestellt wurde, eröffnete das Räume für seine Mitspieler.

Nolte wieder im Training

„Sein Ausfall ist auch schlecht für unsere Ziele“, sagte Herbert. Die Playoffs sind in sehr weite Ferne gerückt, auch im Training fehlt es durch die zahlreichen Verletzten an Intensität. Immerhin ist Center Marius Nolte nach seinem Kreuzbandriss wieder ins Training eingestiegen. Wie lange Jacob Burtschi nach seiner Bandscheibenoperation noch braucht, ist ungewiss. Der 29 Jahre alte US-Amerikaner hofft auf eine Rückkehr Ende März. Herbert wäre froh, wenn er es bis Anfang April schafft. „Er könnte aber auch die ganze Saison ausfallen.“

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