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Frankfurt Skyliners
Spielberichte und Interviews, News und Hintergründe zum Basketball mit den Frankfurt Skyliners.

07. Oktober 2015

Frankfurt Skyliners: Skyliners werden zurückgepfiffen

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Eine krasse Fehlentscheidung bringt die Frankfurt Skyliners um eine Verlängerung in Oldenburg. Die 80:82-Niederlage ist nicht die schlechteste Nachricht, die die Hessen erreicht: Nationalspieler Johannes Voigtmann muss am Meniskus operiert werden und fällt mehrere Wochen aus.

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Eine krasse Fehlentscheidung bringt die Frankfurt Skyliners um eine Verlängerung in Oldenburg. Die 80:82-Niederlage ist nicht die schlechteste Nachricht, die die Hessen erreicht: Nationalspieler Johannes Voigtmann muss am Meniskus operiert werden und fällt mehrere Wochen aus.

Die Frankfurt Skyliners haben es in diesen Tagen wirklich nicht einfach. Co-Kapitän Danilo Barthel kann seit zwei Monaten wegen Rückenproblemen nicht trainieren und es ist immer noch unklar, wann der Flügelspieler wieder mitwirken kann. Am Mittwochnachmittag, vor dem zweiten Bundesligaspiel in Oldenburg, kam dann die nächste Hiobsbotschaft: Johannes Voigtmann muss nach seiner Verletzung aus dem Testspiel in Kreta am Meniskus operiert werden und fällt für mehrere Woche aus. Zudem fehlt Konstantin Klein wegen eines doppelten Muskelfaserisses im Oberschenkel, den er sich bei der Auftaktpartie in Bremerhaven zugezogen hat mindestens drei Wochen.

Ball war am Ring

Und neben dem großen Verletzungspech, wurden die Skyliners am Mittwochabend von den Schiedsrichtern klar benachteiligt. Beim Stand von 80:82 hatte Quantez Robertson 1,5 Sekunden vor Schluss seinen Freiwurf absichtlich daneben geworfen. Johannes Richter hatte sich den Abpraller geschnappt, versenkte den Ball, Verlängerung. Dachte Richter und die ganze Skyliners-Bank – aber nicht die Unparteiischen. Sie entschieden, dass der Ball beim Freiwurf von Robertson nicht den Ring, sondern nur das Glas berührt hatte. Eine klare Fehlentscheidung. Der Ball hatte das untere Ende des Rings berührt „und war so überhaupt erst in meine Richtung gekommen“, sagte Richter. „Es ist bitter, dass man wegen so einer Aktion das Spiel verliert.“ Zumal er auch eine Berührung von Robin Smeulders gespürt habe. Mit einem zusätzlichen Foulpfiff hätte der 22-Jährige die Partie zugunsten der Skyliners sogar entscheiden können. So hieß es am Ende 82:80 für Oldenburg.

Videobeweis nicht genutzt

Dabei haben die Schiedsrichter seit vergangener Saison die Möglichkeit, sich strittige Szenen noch einmal anzuschauen. Die Frage muss erlaubt sein, warum sie diese nicht nutzten? Ob die Skyliners Protest gegen die Begegnung einlegen, war kurz nach Spielschluss nicht in Erfahrung zu bringen. Große Aussicht auf Erfolg hätte er bei einer Tatsachenentscheidung sowieso nicht.

Die Skyliners hatten sich nach einer schwachen ersten Halbzeit – sie hatten 46 Punkte zugelassen – wieder gut in die Partie gekämpft und den Verletzungssorgen getrotzt. Vor allem am offensiven Brett überzeugten die Hessen, schnappten sich 19 Offensivrebounds, verpassten es jedoch ein ums andere Mal, ihre offenen Würfe zu treffen. Jordan Theodore mit 17 Zählern, Tomas Dimsa (13) und Johannes Richter (12) waren die besten Punktesammler. Die Krönung der tapferen Aufholjagd sollte wegen eines Pfiffes jedoch nicht belohnt werden.

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Timur Tinç, unabhängiger Journalist ohne Vereinsbrille, schreibt im Blog über die Basketballer der Frankfurt Skyliners.

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