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09. November 2012

Frankfurt Skyliners: Zwischen Druck und Zuversicht

 Von Timur Tinç
Trainer Muli Katzurin schwört sein Team ein. Foto: Jan Huebner

Trotz Platz 16 blicken die Frankfurt Skyliners optimistisch auf die Partie am Sonntag gegen Braunschweig - da muss ein Sieg her.

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Trotz Platz 16 blicken die Frankfurt Skyliners optimistisch auf die Partie am Sonntag gegen Braunschweig - da muss ein Sieg her.

Die Situation ist nicht gerade komfortabel. Die Frankfurt Skyliners stehen im Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen Braunschweig unter Druck. Nach sieben Spieltagen rangiert der hessische Basketball-Bundesligist mit 4:10 Punkten auf Platz 16 in der Tabelle. Der Rückstand zu Alba Berlin, das Platz neun belegt, beträgt zwar nur zwei Zähler, um aber nicht im Tabellenkeller zu bleiben, muss gegen Braunschweig unbedingt ein Sieg her. „Es ist einfacher, wenn man der Underdog ist, so wie in Bamberg“, findet Trainer Muli Katzurin.
Beim deutschen Meister hatte sein Team eine couragierte Leistung geboten und nur knapp 67:76 verloren. Der Knackpunkt war das technische Foul von Ted Scott wegen Meckerns zum Ende des dritten Viertels. „Das ist nicht akzeptabel“, sagt Katzurin, der den 25-jährigen Shooting-Guard Anfang der Woche in sein Büro zur Unterredung bestellt hatte. Er könne sein Verhalten aufgrund der vielen Fouls gegen sein Team verstehen, „er muss trotzdem ruhig bleiben“, so der 57-Jährige. Alles in allem war Katzurin mit dem Auftritt und der Einstellung in Oberfranken sehr zufrieden. „Die Mannschaft hat an sich geglaubt, gekämpft und Willen gezeigt“, sagt der Israeli. Und wenn der Einsatz stimme, könne er auch Niederlagen akzeptieren.

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Ohnehin hat der Coach in den vergangenen Wochen eine kontinuierliche Steigerung bei seiner Mannschaft festgestellt, die ihn selbst positiv überrascht hat. „Das Team zeigt viel mehr als zu Beginn der Saison“, lobt Katzurin. Dass dies so schnell gehe, hätte er angesichts der späten Neuverpflichtungen von Ted Scott und Zachery Peacock sowie der späten Rückkehr des verletzten Devin Gibson nicht unbedingt zu erwarten gewesen. „Unsere Teamchemie verbessert sich stetig. Die Verteidigung ist in bestimmten Bereichen mittlerweile viel besser, unsere Raumaufteilung funktioniert besser und die Spieler verstehen immer mehr, welche Rollen sie im Team zu erfüllen haben“, erklärt Katzurin. Dazu gehört auch, dass die Skyliners in Bamberg zum ersten Mal in dieser Saison die Rebounds zu ihren Gunsten entscheiden konnten. „Ich denke aber, dass das Team sich noch deutlich weiter entwickeln kann und wir stabiler in unserer Spielweise werden müssen“, betont Katzurin.

Katzurin: Fokus auf das Positive

Das sieht Kapitän Marius Nolte genauso: „Es sind vor allem Kleinigkeiten, wie zum Beispiel, ob du 30 Zentimeter oder einen Meter weiter links stehst“, sagt der Center. Das richtige Gefühl für den Raum und das Timing, wann ein Block zu stellen ist, mache „einen spürbaren Unterschied“ aus. „Diese Automatismen müssen wir verinnerlichen“, so der 31-Jährige. Nolte ist optimistisch, dass dies in den kommenden Spielen gelingen wird. Vor allem der klare 78:53-Erfolg über Bonn vor zwei Wochen hat Nolte von dem „blöden Gefühl“ befreit, einen ähnlich schlechten Start wie vergangene Saison hinzulegen. Damals gingen acht der ersten zehn Partien verloren.
Coach Katzurin hat keine Angst davor, einen ähnlichen Fehlstart hinzulegen. Genauso wenig interessiert ihn, dass die Skyliners seit 2002 kein Heimspiel mehr gegen Braunschweig verloren haben. Das sei zwar schön für die Geschichte, spielt aber keine Rolle. „Wir müssen den Fokus auf uns legen und das Positive aus den guten Dingen der letzten Wochen ziehen“, sagt Katzurin. „Auch wenn der Druck jetzt größer ist.“

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