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Frankfurt Skyliners
Spielberichte und Interviews, News und Hintergründe zum Basketball mit den Frankfurt Skyliners.

07. März 2016

Skyliners Frankfurt: Ausrufezeichen im Playoff-Rennen

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Kaum zu stoppen: Konstantin Klein (Mitte) von den Skyliners Frankfurt).  Foto: Jan Huebner

Die Skyliners dominieren die zuletzt starken Ulmer nach Belieben. Barthel wird mit 19 Punkten bester Schütze.

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Von Lobhudelei hält Gordon Herbert nicht viel. Der Cheftrainer der Frankfurt Skyliners ist selbst nach überragenden Spielen – wie dem 92:73 (52:39) am Sonntagabend gegen Ulm – einer, der seiner Mannschaft eine gute Leistung attestiert, aber gleich danach wieder auf die Bremse tritt. Entsprechend stoisch nahm er zur Kenntnis, dass sein Gegenüber Thorsten Leibenath die Skyliners in dieser Form für einen Meisterschaftskandidat hält. „So spielt man Basketball. Das war auf dem Niveau von Bamberg“, befand der Trainer von Ulm. Dummerweise habe er auf der falschen Seite gesessen, sonst hätte es ihm Spaß gemacht zuzuschauen. Der Ball lief bei den Skyliners vor 4920 Zuschauern wie an der Schnur gezogen, es wurde immer der freie Mann gesucht und der extra Pass gespielt. 22 Assists und eine Wurfquote von 55 Prozent sprechen Bände. Gordon Herbert nahm das wohlwollend hin, sprach aber hinterher lediglich von einem Schritt in die richtige Richtung. „Wir haben nichts gewonnen. Wir haben am Mittwoch die nächste Aufgabe in Gießen und müssen schauen, dass wir auf Kurs bleiben.“

Danilo Barthel war nach dem Erfolg gegen die zuletzt starken Ulmer, die sechs Spiele ungeschlagen waren, und seinem ersten Spiel vor eigenem Publikum nach seiner Fingerverletzung, etwas ausgelassener. „Wir haben heute sehr dominant, sehr guten Team-Basketball gespielt“, sagte der 24-jährige Flügelspieler, der auf 19 Punkte und neun Rebounds kam. Vor dem Spiel hatte der Co-Kapitän der Hessen von einem Sechs- gar einem Acht-Punkte-Spiel im Rennen um die Playoff-Plätze gesprochen. Durch den Sieg haben sich die Hessen die Schwaben nicht nur vom Leib gehalten, sondern auch den direkten Vergleich (61:68 im Hinspiel) deutlich für sich entschieden. „Dahinter kann man ein Ausrufezeichen setzen“, sagte Barthel, der wieder hervorragend mit Johannes Voigtmann harmonierte. Der Center hatte in den vergangenen Wochen geschwächelt, eine Viruserkrankung hatte den 23-Jährigen die Kraft geraubt. Gestern war er mit 16 Zählern, fünf Rebounds und drei Assists wieder ganz der Alte. „Ich konnte ja spielen und es zählt das, was ich auf dem Platz gemacht habe“, sagte er hinterher selbstkritisch. Jetzt gehe es ihm wieder besser.

Das perfekte Spiel für Klein

Nicht ganz so gut ging es diese Woche Jordan Theodore. Der Point-Guard schlug sich mit Rücken- und Knieproblemen rum. Für ihn startete Konstantin Klein, für den es nach seiner Sprunggelenksverletzung das perfekte Spiel war, um wieder seinen Rhythmus zu finden. „Ich hatte mich nicht wirklich wohl gefühlt, bin nicht richtig zur Sache gegangen“, sagte der Point-Guard. Die Trainingswoche ohne ein Spiel hat ihm und der Mannschaft merklich gutgetan. „Wir haben die Spielzüge noch einmal alle runtergebrochen und das hat sich auf dem Parkett gezeigt“, berichtete Aaron Doornekamp, der auf 13 Zähler und acht Assists kam. „So viele habe ich wahrscheinlich das letzte Mal in der High-School verteilt“, sagte er lächelnd.

Eine Aktion des Kanadiers war es auch, die seinem Landsmann und Trainer doch noch ein Schmunzeln entlockten. „Er hat heute das erste Mal nach fünf Jahren gedunkt“, sagte Herbert und grinste. Immerhin.

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