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Frankfurt Skyliners
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04. Januar 2013

Skyliners Frankfurt: Der Fleißarbeiter der Skyliners

 Von Von Timur Tinç
Die Skyliners können es inzwischen mit jedem Team in der Liga aufnehmen. (Archivbild) Foto: Huebner/Celikci

Im Hessenderby bei Gießen am Samstag wird es für die Basketballer der Skyliners Frankfurt auf Zachery Peacock ankommen.

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Eingepackt in einer dicken Winterjacke sitzt Zachery Peacock im Videoraum des Trainingszentrums der Frankfurt Skyliners. Der 25-jährige Center des hessischen Basketball-Bundesligisten hat am Donnerstagmittag ein intensives 45-minütiges Individualtraining absolviert und will sich auf keinen Fall erkälten. Am Samstag will Peacock topfit beim Hessenderby in Gießen (20 Uhr) sein.
„Es ist eine bittersüße Situation für mich“, sagt Peacock. Schließlich hat er seine erste Profisaison 2010/2011 bei den Mittelhessen absolviert. Über Bremerhaven ist er in diesem Sommer nach Frankfurt gekommen und steckt mit den Skyliners mitten im Abstiegskampf. „Beide Teams werden um ihr Leben kämpfen“, prognostiziert der in Miami im US-Bundesstaat Florida geborene Peacock. Gießen steht nach dem Insolvenzantrag und dem Punktabzug von vier Zählern abgeschlagen auf Tabellenplatz 18. Die Skyliners stehen mit fünf Siegen aus 16 Spielen nur einen Rang davor.

Probleme beim Rebound

Zachery Peacock und die Skyliners wollen sich mit einem Sieg aus dem Tabellenkeller befreien. In der Offensive können sich die Skyliners auf Peacock verlassen. 14,7 Punkte erzielt das 2,03 Meter große und 107 Kilogramm schwere Kraftpaket im Schnitt. Dabei spielt er für die ihn ungewohnte Position des Centers. „Meine natürliche Position ist die des Power-Forwards“, sagt der US-Amerikaner. In der Offensive sei dies ein Vorteil, weil ihn die unbeweglicheren Center verteidigen müssen. Einer der Nachteile ist im direkten Duell unter den Körben.
Besonders beim Rebounden hat Peacock gegen die meist größeren Gegenspieler Probleme. Im Schnitt holt er 3,9 Rebounds. Das ist zu wenig für einen Center. Peacock kostet vor allem die intensive Pick ’n’ Roll-Verteidigung viel Kraft. Gemeinsam mit dem Aufbauspieler doppelt er die gegnerischen Spielmacher und klaut pro Spiel mindestens einmal den Ball. „Es ist anstrengend und verlangt mir einiges ab“, sagt Peacock, der diesen Verteidigungsstil das letzte Mal im College gespielt hat.
Cheftrainer Muli Katzurin ist trotz der Reboundschwäche zufrieden mit Peacock. „Durch ihn erzeugen wir viele Miss-Matches“, so Katzurin. Peacock könne aus der Mitteldistanz werfen und den Ball auch zum Korb dribbeln. Katzurin freut auch, dass Peacock so viel individuell trainiert. „Das zeigt mir, dass er einen sehr guten Charakter hat“, sagt Katzurin.

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Timur Tinç, unabhängiger Journalist ohne Vereinsbrille, schreibt im Blog über die Basketballer der Frankfurt Skyliners.

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