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01. Dezember 2012

Skyliners Frankfurt: McKinney kehrt zurück

 Von Timur Tinç
Noch im Trikot der Skyliners: Jimmy McKinney. (Archivbild) Foto: Bongarts/Getty Images

Der ehemalige Skyliners-Spieler Jimmy McKinney tritt zum ersten Mal nach seinem Wechsel gegen seinen Ex-Klub an. Mit den Würzburg Baskets will der Shooting Guard die Skyliners Frankfurt ärgern.

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Die Rückkehr in die Ballsporthalle wird für Jimmy McKinney „definitiv ein sehr emotionaler Moment werden.“ Im Sommer war der 29-Jährige nach sechs Jahren im Dress der Frankfurt Skyliners zu den Würzburg Baskets gewechselt. Am Sonntag (15 Uhr) wird er das erste Mal gegen seinen Ex-Klub in der Basketball-Bundesliga antreten.

In der Saisonvorbereitung war der Publikumsliebling in einem Testspiel gegen Würzburg verabschiedet worden. McKinney wäre gerne in Frankfurt geblieben, das hat er immer wieder betont, die Unterfranken hatten dem Shooting Guard aber schlicht und einfach mehr Geld geboten.

„Ich musste an meine Familie denken“, sagt der Vater von zwei Söhnen. Demarea, neun Jahre geht in eine amerikanische Schule, Jimmy Junior, vier Jahre, in den Kindergarten. McKinney fühlt sich wohl: die Trainingshalle ist nur 15 Minuten von seiner Wohnung entfernt. „Der einzige Unterschied ist, dass Frankfurt viel größer ist“, findet McKinney.

Probleme zu Saisonbeginn

Eine längere Eingewöhnungsphase hat der 1,92 Meter große US-Amerikaner, in sein neues Team gebraucht. Das gilt aber für die gesamte Mannschaft, die den jüngsten Trainer der Liga hat, Marcel Schröder (33). Nach zehn Spieltagen steht der Halbfinalist, der vergangenen Saison mit nur 8:12 Punkten auf Platz 13, einen Rang hinter den Skyliners.

Einen Schub für die Liga, so hofft McKinney, könnte der Sieg im Eurocup über Valencia einleiten. Auch für ihn persönlich. Mit 21 Punkten war er der beste Schütze beim 89:82-Erfolg. In der Liga erzielt er im Schnitt nur 9,2 Punkte. „Ich wollte anfangs niemandem auf den Füßen stehen“, beschreibt McKinney, die Schwierigkeiten zu Saisonbeginn. Dass er dennoch größte Wertschätzung genießt, belegt die Tatsache, dass er mit durchschnittlich 30 Minuten die größten Spielanteile seines Teams hat.

Der Cheftrainer der Frankfurt Skyliners, Muli Katzurin, wäre froh, einen Spieler wie McKinney in seinen Reihen zu haben. Der Israeli muss am Sonntag weiterhin auf seinen Shooting Guard Ted Scott und Center Marius Nolte verzichten. „Es wird schön sein, Jimmy wieder zu sehen“, sagt Katzurin. „Er hat seinen Rhythmus mittlerweile gefunden und nimmt seine Würfe. Aber Würzburg hat noch mehr gute Spieler.“

Jimmy McKinney erwartet eine „Defensivschlacht“ gegen seinen Ex-Klub. Besonders motiviert sei er aber nicht. Muli Katzurin kann darüber nur lächeln. „Klar wird extra motiviert sein. Und so sollte das auch sein“, findet Katzurin.

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