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Frankfurt Skyliners
Spielberichte und Interviews, News und Hintergründe zum Basketball mit den Frankfurt Skyliners.

14. Januar 2013

Skyliners Frankfurt: Mit schlechtem Gefühl in die Pause

 Von Timur Tinç
Konnte nicht zufrieden sein: Trainer Muli Katzurin.  Foto: Hübner

Die Skyliners Frankfurt verlieren auch beim Mitteldeutschen BC und müssen in dieser Woche personelle Entscheidungen treffen.

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Marius Nolte stand mit dicker Jacke und nassen Haaren im Kabinengang der Stadthalle Weißenfels. Dem sonst so positiv eingestellten Kapitän der Frankfurt Skyliners fiel es schwer, der 65:73 (32:40)-Niederlage beim Mitteldeutschen BC etwas Gutes abzugewinnen. Wie auch? „Wir haben uns am Ende noch einmal gut rangekämpft“, sagte der 31 Jahre alte Center, musste aber eingestehen: „Wir sahen das ganze Spiel über platt aus und waren immer einen Schritt langsamer.“

Es war die zwölfte Niederlage im 18. Spiel für die Hessen, die auf dem 15. Tabellenplatz gelistet werden. Vor dem Allstar-Spiel am kommenden Wochenende − ohne Beteiligung eines Frankfurters − ist der Rückstand des hessischen Basketball-Bundesligisten auf das gesicherte Mittelfeld auf vier Punkte angewachsen.

Bis auf Zachery Peacock − mit 19 Zählern erneut bester Schütze − und Dauerbrenner Quantez Robertson − zehn Punkte und zehn Rebounds − mangelte es den Gästen an Qualität, Konstanz und der Variabilität in der Offensive.

Nur zwei Treffer von der Dreierlinie

Vor 2 450 Zuschauern konnten die Frankfurter Korbjäger nie das Momentum auf ihre Seite ziehen. Das lag in der ersten Halbzeit vor allem am schwachen Aufbau um Testspieler Dawan Robinson und dem immer mehr überfordert wirkenden Devin Gibson. „Wir haben eine Menge Fehler von der Point-Guard-Position gemacht“, befand auch Cheftrainer Muli Katzurin. In der zweiten Halbzeit sei dies besser geworden. Damit konnte der Israeli aber nicht das dritte Viertel gemeint haben, in dem wie so oft in dieser Saison die Partie entschieden wurde. Mit einem 11:0-Lauf zog der MBC auf 55:38 (26.) davon. „Es ist wie ein Fluch“, sagte Ted Scott, der 13 Zähler erzielte: „Entweder wir kommen hart aus der Kabine oder matt.“

Der größte Unterschied am Samstagabend war die Trefferquote von der Dreierlinie. Die Skyliners trafen mickrige zwei von 13 Versuchen. Bei den Gastgebern fanden elf von 29 Versuchen ihr Ziel. „Wir haben es ihnen viel, viel zu leicht gemacht“, ärgerte sich Peacock. Besonders weh taten die vier Dreier von Osvaldo Jeanty. Am Dienstag war der 29 Jahre alte Kanadier erst zum Team gestoßen und traf im ersten und dritten Viertel zweimal mit der Schlusssirene für sein neues Team.

Trainingslager auf Teneriffa

Die Skyliners konnten erst nach einem 9:0-Lauf im Schlussviertel auf 55:61 verkürzen. Der anschließende Dreierversuch von Scott hatte schon in den Korb geschaut, sprang jedoch raus, und der MBC konnte den Vorsprung wieder ausbauen. „Wir hätten von Beginn an so druckvoll spielen müssen, nicht erst wenn wir hinten liegen“, sagte Robinson.

Bis Freitag haben die Spieler frei, um ihren Akku wieder aufzuladen. Zwei Tage später brechen die Skyliners zu einem sechstägigen Trainingslager nach Teneriffa auf. Davor müssen sich die Skyliners jedoch entscheiden, ob sie die am Mittwoch auslaufenden Verträge von Dawan Robinson, Ted Scott und Dion Dowell verlängern wollen. Werbung in eigener Sache, so viel steht fest, konnte am Samstag keiner von ihnen machen.

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Quantez Robertson (Frankfurt) im Zweikampf mit Johannes Strasser (Artland Dragons).

Timur Tinç, unabhängiger Journalist ohne Vereinsbrille, schreibt im Blog über die Basketballer der Frankfurt Skyliners.

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