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07. Januar 2013

Skyliners Frankfurt: Peacock wirft Skyliners im Hessenderby zum Sieg

 Von Timur Tinç
Ein Kracher: Zachery Peacock sammelte 23 Punkte.  Foto: Hübner

Der 79:59-Erfolg in Gießen verschafft Luft im Abstiegskampf. Überragend dabei Zachery Peacock, dem 23 Punkte in 23 Minuten Spielzeit gelingen.

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Zachery Peacock stand noch lange nach der Schlusssirene vor den Zuschauerrängen der Gießener Osthalle und unterhielt sich mit Freunden, posierte mit Fans für Fotos und gab Autogramme. Der Center der Frankfurt Skyliners war der überragende Mann beim 79:59-Erfolg seiner Mannschaft am Samstagabend im Hessenderby bei den Gießen 46ers. 23 Punkte gelangen Peacock in gerade einmal 23 Minuten Spielzeit.

„Das Lob gebührt meinen Mitspielern“, sagte der 25-Jährige bescheiden. „Sie haben mir den Ball in den richtigen Situationen zugepasst und haben Blocks für mich gestellt. Ich habe nur den einfachen Job gemacht.“ Neben 23 Zählern gelangen dem 2,03 Meter großen und 107 Kilogramm schweren Kraftpaket neun Rebounds – so viele wie noch nie in dieser Spielzeit. „Das zeigt nur, dass ich aggressiv war“, erklärte Peacock, der auch gut verteidigte.

Einfach war der Gang für die Skyliners in die ausverkauften Osthalle allerdings nicht. „Es lastete eine Menge Druck auf uns vor der Partie“, befand Cheftrainer Muli Katzurin. Den Spielern merkte man die Nervosität in den ersten fünf Minuten beim Duell des Letzten gegen den Vorletzten deutlich an. Dass die krisengeschüttelten Mittelhessen aber noch viel nervöser agierten und im ersten Viertel neunmal den Ball verloren, spielte den Skyliners in die Hände. „Nachdem wir einmal unser Selbstvertrauen bekommen hatten, haben wir einfach nur Basketball gespielt“, resümierte Katzurin.

Katzurin lobt Robertson

Ein wichtiger Schlüssel zum Sieg für die Skyliners war, dass sie das Reboundverhältnis mit 40:31 für sich entscheiden und Gießens beste Schützen Ryan Brooks und Elvir Ovcina in Schach halten konnten. Brooks, der im Schnitt 16,2 Punkte erzielt, kam dank der überragenden Verteidigung von Quantez Robertson nur auf zehn Zähler – die meisten davon, als das Spiel schon entschieden war. „‚Tez‘ ist der perfekte Mann. Er macht alles was man ihm sagt“, lobte Katzurin den 28-jährigen Verteidigungsspezialisten. „Ich habe ihn an der Dreipunktlinie verteidigt. Dadurch hat Brooks nicht die Würfe genommen, die er sonst immer nimmt“, beschrieb Robertson seinen Job. Der Small-Forward stand wie so oft in dieser Saison fast die gesamten 40 Minuten auf dem Parkett und steuerte zehn Punkte, acht Rebounds, fünf Assists, zwei Steals und zwei Blocks zum Erfolg bei.

Einen wichtigen Beitrag zum Erfolg, der den Skyliners etwas Luft im Abstiegskampf brachte, leisteten auch Ted Scott und Dawan Robinson mit je 16 Zählern. Robinson, der erst seit zwei Wochen mit dem Team trainiert, zeigte, wie gut ein erfahrener Aufbauspieler dem Spiel der Skyliners tut. „Es gab zwar immer noch Phasen, in denen ich richtig erschöpft war, aber es kommt alles wieder zurück zu mir“, sagte der 30-Jährige zufrieden.

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Quantez Robertson (Frankfurt) im Zweikampf mit Johannes Strasser (Artland Dragons).

Timur Tinç, unabhängiger Journalist ohne Vereinsbrille, schreibt im Blog über die Basketballer der Frankfurt Skyliners.

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