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27. Dezember 2012

Skyliners Frankfurt: Skyliners besinnen sich auf Defensive

 Von Timur Tinç
Muli Katzurin gibt Anweisungen. Foto: imago sportfotodienst

Ein ganz wichtiger Sieg für die Basketballer aus Frankfurt: Die Skyliners besiegen BBC Bayreuth am Mittwoch mit 76:59.

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Die Erleichterung über den 76:59 (34:23)-Erfolg am Mittwochabend gegen den BBC Bayreuth stand den Spielern der Frankfurt Skyliners ins Gesicht geschrieben. „Wir standen mit dem Rücken zur Wand“, befand Cheftrainer Muli Katzurin angesichts von vier Niederlagen in Folge und dem Absturz auf den letzten Tabellenplatz. „Heute sind wir aber mit der richtigen Einstellung in das Spiel gegangen“, so Katzurin. Von der ersten Minute an, waren die Skyliners aggressiv in der Verteidigung und erzwangen bereits bis zur Pause 16 Ballverluste – am Ende waren es 25. Mit dem Doppeln und dem frühen Druck auf den Aufbauspieler kamen die Oberfranken vor 3 370 Zuschauern in der Ballsporthalle nie zurecht und liefen dem Rückstand über die gesamte Spielzeit hinterher.

Leistungssteigerung bei Barthel

„Dadurch haben wir uns einfache Punkte und Tempogegenstöße erarbeiten können“, sagte Danilo Barthel. Der 21-jährige Power Forward war gemeinsam mit Ted Scott bester Schütze – beide erzielten 15 Punkte. „Ich habe so lange auf Danilo gewartet“, freute sich Katzurin über die Leistungssteigerung des 2,08 Meter großen Youngsters. Dabei war Barthel am Dienstagabend im Training umgeknickt und hatte die Übungseinheit eigentlich schon abbrechen wollen. „Als der Physio mit dem Eis kam, hat er jedoch gesagt: Ich will weitermachen“, berichtete Katzurin. „Das war der mentale Wendepunkt. Jetzt braucht er nur noch Stabilität in seinem Spiel.“
Mehr Stabilität brachte auch Testspieler Dawan Robinson in das Spiel der Skyliners. Der 30-jährige Aufbauspieler stand gegen den BBC rund 13 Minuten auf dem Parkett, erzielte neun Punkte und beruhigte das Spiel. „Ich brauchte mehr Erfahrung auf dem Parkett“, erklärte Katzurin die Verpflichtung des US-Amerikaners, der am Donnerstag sein erstes Training nach sieben Monaten Verletzungspause gemacht hatte. Für Robinson musste Johnathon Jones das Spiel vom Seitenrand aus mitverfolgen, da nur sechs Ausländer eingesetzt werden können.
Robinson merkte man trotzdem in einigen Szenen die fehlende Bindung zum Spiel deutlich an. In kürzester Zeit verlor er zweimal den Ball. „Es gab einige Missverständnisse im Spiel“, sagte Robinson. „Ich lerne noch die Spielzüge und die Raumaufteilung in der Defensive.“
Muli Katzurin war dennoch zufrieden mit der Leistung Robinsons. Insbesondere seine zwei Körbe in Folge zu Beginn des zweiten Viertels zum 24:12 hätten dem Team viel Selbstvertrauen gegeben. „Wir müssen aber noch unsere vielen Ballverluste abstellen“, sagte Katzurin. „17 sind einfach zu viel.“

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